31.08.2022, Berlin: Menschen in den Messehallen auf der Internationalen Funkausstellung IFA
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Interview - IFA-Leiter Ruetz: "Messen wird es immer geben"

Vom Fernseher bis zur Waschmaschine: Nach der Corona-Pause geht nun auch die Elektronikmesse IFA wieder an den Start. IFA-Leiter David Ruetz erklärt, warum viele asiatische Partner nicht da sind und warum er dennoch an die Zukunft der Messe glaubt.

In Berlin öffnet die Elektronikmesse IFA am Freitag auch für private Besucher. Zum ersten Mal seit 2019 findet sie im gewohnten Format statt. Allerdings fehlen viele Aussteller aus Asien wegen Corona, erklärt IFA-Messeleiter der David Ruetz: "Man muss sich vorstellen, dass jemand fast drei Wochen investieren muss, wenn er aus China für drei Tage IFA nach Berlin kommt."

In Hinblick auf die Besucherzahlen sagt Ruetz, die Messe habe viele Fans, die sich angemeldet hätten. Die Größe von vor Corona werde man nicht erreichen. Messen wie die IFA seien aber auch in Zukunft wichtig: "Messen wird es immer geben, Messen gab es immer. Die Formate sag ich mal werden erweitert, wir streamen zum Beispiel unser komplettes Konferenzprogramm weltweit für die Leute, die nicht kommen können."

Angesichts des "energiekritischen Herbstes", so Ruetz, würden sich viele Konsumenten darüber informieren wollen, wie sie Energie sparen können. So würden Smart Home – Anwendungen immer wichtiger.

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