Marie Agnes Strack-Zimmermann, FDP-Verteidigungspolitikerin, beim Schweigemarsch in Solidarität mit der Ukraine nach 100 Tagen Krieg
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Interview - Strack-Zimmermann: Ukraine braucht weiter unsere Solidarität

Am 24. Februar hat Russland die Ukraine angegriffen - sechs Monate ist das inzwischen her. Für Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, ist klar: Die Unterstützung für die Ukraine dürfe nicht nachlassen; das Land kämpfe ums nackte Überleben.

Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) ruft ein halbes Jahr nach Beginn des russischen Angriffskriegs weiter zu Solidarität mit der Ukraine auf. Auch nach sechs Monaten dürfe man mit der Unterstützung nicht nachlassen.

"Russland hat schon verloren"

 

Sie glaube weiter daran, dass die Ukraine den Krieg gewinnen kann. "Russland hat schon verloren", sagt Strack-Zimmermann. "Putin hat geglaubt: In einer Woche ist das erledigt, in einer Woche strecken alle die Waffen."

Ukraine kämpfe ums nackte Überleben

 

Wichtig sei die volle Unterstützung für das Land. "Die Ukraine muss und sollte sich unserer Solidarität sicher sein." Sie kämpfe ums nackte Überleben. Der russische Präsident Waldimir Putin wolle die Ukraine von der Landkarte radieren.

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