Löscharbeiten wegen Waldbrand in der Hinteren Sächsischen Schweiz
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Interview - Betroffener zum Waldbrand: "Da bleibt einem das Herz stehen"

In der Sächsischen Schweiz brennt weiter der Wald und die Temperaturen überschreiten auch in diesen Tagen wieder die 30-Grad-Marke. Uwe Daniel vom Sächsischen Bergsteigerbund erklärt, wie sehr der Brand Anwohner und Bergsteiger anrührt.

Angesichts des Brandes in der Sächsischen Schweiz beobachte man in der Region gespannt die Lage- und Wetterberichte, sagt Uwe Daniel, Vorsitzender des Sächsischen Bergsteigerbundes. "Wir sind froh, dass das Brandgeschehen einigermaßen eingedämmt ist und sich nicht weiter ausbreitet."

Die Landschaft zeichne sich durch tiefe Fluchten, Täler und Felstürme aus. Mit Blick auf die Löscharbeiten sagt er: "Manche Gebiete sind schwer zu erreichen schon unter normalen Bedingungen." Daniel berichtet davon, wie er den Ausbruch des Brandes wahrgenommen hat und erklärt: "Ich fuhr über eine Bergkette und sehe eine hunderte Meter hohe Rauchwolke. Da bleibt einem das Herz stehen." Er habe schnell eine große Gefahr gespürt und erkannt, dass er nicht sicher sei.

Die Menschen in der Region seien durch Jahrhunderthochwasser bereits krisenerprobt, sagt der Vorsitzende des Sächsischen Bergsteigerbundes. "Und jetzt diese Katastrophe, das rührt die Leute sehr an, die hier versuchen zu leben." Wie groß der Schaden durch den Brand ist, könne man noch nicht absehen.

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