Ein Gaszähler mit Leitungen.
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Interview - Stadtwerke fordern staatliche Hilfen

Seit Donnerstag fließt wieder Gas durch die Ostsee Pipeline Nord Stream 1 nach Deutschland. Entspannt sei die Versorgungslage deshalb noch lange nicht, warnt Ingbert Liebing vom Verband kommunaler Unternehmen. Es brauche Hilfsmaßnahmen für Stadtwerke und Verbraucherinnen und Verbraucher.

Die Stadtwerke könnten durch Zahlungsausfälle der Endkundinnen und -kunden in finanzielle Schwierigkeiten geraten, warnt Liebing. Deshalb sollten Stadtwerke vorübergehend nicht verpflichtet sein, Insolvenzanträge zu stellen

Liebing: Risiken auch für kommunale Versorger

 

Außerdem sollten Schutzmechanismen, wie sie für den Gas-Importeur Uniper geplant seien, auch für kommunale Energieversorger gelten, fordert der Hauptgeschäftsführer des Verbands kommunaler Energieversorger, der rund 800 Stadtwerke vertritt.

Uniper verhandelt derzeit über eine mögliche staatliche Rettung. Der Konzern war wegen der aktuellen Gas-Krise in Finanznöte geraten. Er verkauft Strom und Gas an Großkunden, unter anderem auch an Stadtwerke.

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