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Interview - Wohnungswirtschaft: Drosselung der Heizungstemperatur ist nötig

Der Immobilenkonzern Vonovia hat angekündigt, mit Beginn der Heizperiode in zentral mit Gas beheizten Wohnungen die Nachttemperatur auf 17 Grad zu senken. Warmes Wasser gibt es aber weiter. Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbands der Wohnungswirtschaft, hält die Einsparpläne für notwendig.

Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW hält die geplante Drosselung der Heizungstemperatur für notwendig. Der Immobilienkonzern Vonovia hat angekündigt, ab Herbst in der Nacht nur noch auf 17 Grad zu heizen, um Gas zu sparen.

Gerichtsurteile zur Mindesttemperatur von 17 Grad in der Nacht

 

Verbandspräsident Axel Gedaschko warnt, dass andernfalls unbezahlbare Kosten auf die Mieter zukämen. "Wir befürchten in den verschiedenen Szenarien, nehmen wir einen Vier-Personen-Haushalt so 5000 Euro Mehrkosten."

Das seien Summen, die könnten sich viele Haushalte schlicht nicht leisten, so Gedaschko. Unternehmen und Mieterinnen und Mieter müssten sich aufeinander zubewegen. 17 Grad beziehe sich auf Urteilen von Gerichten zur Mindesttemperatur in der Nacht.

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