Madrid: Pedro Sanchez (r), Premierminister von Spanien, und Jens Stoltenberg, Nato-Generalsekretär, warten auf die Staats- und Regierungschefs bei der offiziellen Begrüßung zum NATO-Gipfel
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Interview - Strack-Zimmermann: Bundeswehr beteiligt sich an Ostflanken-Stärkung

Bis Ende 2024 soll sich die Bundeswehr mit 15 000 Soldaten an der Ostflanken-Stärkung der Nato beteiligen. Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, hält das für möglich, aber auch für einen äußerst knappen Zeitplan.

Wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine hat die Nato auf ihrem Gipfeltreffen in Madrid beschlossen, ihre sogenannte Ostflanke zu stärken. Dabei soll die Zahl der Soldaten erhöht werden, wobei 15 000 davon aus Deutschland kommen.

Ostlflanken-Stärkung bis Ende 2024

 

Die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann sagt, dazu brauche es einen langen Atem. Wenn das Sondervermögen für die Bundeswehr in vier bis fünf Jahren aufgebraucht sei, müsse der Wehretat angepasst werden. "Deswegen werden wir Geld in die Hand nehmen müssen." Man beginne mit den Planungen mit dem Ziel Ende 2024 so weit zu sein.

Putin habe nicht damit gerechnet, dass die Nato steht

 

Putin habe mit einem schnellen Sieg in der Ukraine gerechnet und erwartet, dass die Nato nicht stehe, meint Strack-Zimmermann. Vermutlich "reibt er sich die Augen". Natürlich wolle er nun Narrativ schaffen, dass die Nato schuld sei.