Schriftzug BaAföG mit Geldscheinen
Bild: IMAGO / Steinach

Interview - Stark-Watzinger sieht in BAföG-Erhöhung "Leistungsverbesserung"

Das BAföG, die finanzielle Unterstützung für Auszubildende und Studierende, soll um 5,75 Prozent erhöht werden. Gleichzeitig gibt es eine Inflation von 7,9 Prozent - die Erhöhung wird also kaum ankommen. Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) sieht trotzdem eine Verbesserung.

Der Bundestag stimmt an diesem Donnerstag über Verbesserungen beim BAföG ab. In dem Gesetzentwurf ist vorgesehen, dass der Fördersatz ab dem Sommer um 5,75 Prozent steigt. Auch die Zuschläge für Miete und Krankenversicherung sollen erhöht werden.

Mehr Geld zum neuen Semester - aber Inflation steuert dagegen

 

Studierendenvertreter kritisieren die BAföG-Erhöhung angesichts der steigenden Inflation aber als zu niedrig. Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) verteidigte die Pläne als schnelle "Leistungsverbesserung". Das Wichtigste sei, dass das schon zum neuen Semester bei den jungen Menschen ankomme.

Wohngeld für viele Ballungsgebiete zu gering

 

Zudem betont Stark-Watzinger, die Bundesregierung müsse alles dafür tun, dass sie die Inflation in den Griff bekomme. Auch werde das Wohngeld etwa für WG-Zimmer in Ballungsgebieten oftmals nicht reichen. Hier sei es teurer. Deshalb müsse auch für Studierende "mehr Angebot" geschaffen werden.