Bundeskanzler Olaf Scholz (5.v.l.) steht beim Besuch der Konferenz der ostdeutschen Regierungschefs auf der Ostseeinsel Riems gemeinsam mit (v.l.) Bodo Ramelow, Ministerpräsident von Thüringen, Michael Kretschmer, Ministerpräsident von Sachsen, Reiner Haseloff, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Thomas Mettenleitner, Präsident des Friedrich-Loeffler-Institutes, Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Dietmar Woidke, Ministerpräsident von Brandenburg, und Franziska Giffey, Regierende Bürgermeisterin von Berlin, vor den Laborgebäuden des Friedrich-Loeffler-Institutes (Bild: dpa / Jens Büttner)
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Interview - Schneider (SPD): Ostdeutschland soll beim Wasserstoff "vorne mit dabei" sein

Die ostdeutschen Ministerpräsidenten haben am Montag mit Kanzler Scholz über die künftige Energieversorgung beraten. Die Länder wollen Standorte transformieren und in Wasserstofftechnologie investieren. In Zukunft werde es noch mehr Arbeitsplätze gehen als jetzt, ist der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Carsten Schneider (SPD), sicher.

Die ostdeutschen Bundesländer wollen gemeinsam die Entwicklung der Wasserstofftechnologie voranbringen und dafür eine "Interessenvertretung Wasserstoff" gründen. "Ich will, dass Ostdeutschland beim Wasserstoff - was sozusagen das 'Next Big Thing' ist in der Energiepolitik - vorne mit dabei ist", sagt der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Carsten Schneider (SPD).

Schneider: Am Ende mehr Arbeitsplätze in Schwedt als jetzt

 

Es brauche dafür vor allem Gelder für den Infrastrukturausbau. Der Bund werde das unterstützen. Die PCK-Raffinerie in Schwedt sei für die Transformatin bestens geeignet. "Da ist ja ein unfassbar großer Standort, der entwickelt werden kann", sagt Schneider. "Ich bin mir sicher: Am Ende werden wir mehr Arbeitsplätze haben in Schwedt, als jetzt."