Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Bettina Stark-Watzinger von der FDP (Bild: IMAGO / photothek)
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Interview - Stark-Watzinger (FDP): "Mehr Studierende haben künftig Anspruch auf BAföG"

Die Bundesregierung plant eine umfassende BAföG-Reform: Das Ausbildungsgeld sowie Freibeträge sollen erhöht und ein Notfallmechanismus für Krisensituationen eingebaut werden. Die Änderungen sollten eine Trendwende einleiten, um das BAföG wieder in die Mitte der Gesellschaft zu bringen, sagt Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP).

Nach den Plänen der Bundesregierung solle der Fördersatz deutlich angehoben werden, das Wohngeld sogar um 11 Prozent, so Stark-Watzinger. Zudem würden die Freibeträge bei den Einkommen der Eltern sowie die Vermögensfreibeträge angehoben. "So erreichen wir wieder mehr Menschen, mehr Studierende haben dann auch Anspruch auf BAföG-Bezug", betont die Bildungsministerin.

Stark-Watzinger (FDP): Deutliche Trendwende einleiten

 

Die Regierung wolle eine deutliche Trendwende einleiten, damit das BAföG wieder in der Mitte der Gesellschaft ankommt. Während Bezieherinnen und Bezieher bisher nicht mehr als 8200 Euro auf dem Konto haben durften, werde die Grenze nun auf etwa 45 000 Euro angehoben, damit Studierende nicht ihr Erspartes für die Altersvorsorge angreifen müssen, erklärt Stark-Watzinger. Ziel sei es, dass der tägliche Lebensunterhalt aus dem BAföG bestritten werden können.