Ein Wohngebäude steht nach einem russischen Angriff zerstört im Nordosten Charkiws (Bild: dpa / Alex Chan Tsz Yuk)
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Interview - Beginn der "Schlacht um den Donbass"

Laut dem ukrainischen Präsident Selenskyj hat die erwartete Offensive des russischen Militärs im Osten der Ukraine begonnen. Russische Einheiten sollen auf einer Front von fast 500 Kilometern vorrücken. ARD-Korrespondentin Palina Milling berichtet über die aktuelle Lage.

Am Montagmittag habe es die ersten Meldungen des ukrainischen Militärs gegeben, dass die russische Militäroffensive im Osten der Ukraine begonnen habe, berichtet ARD-Korrespondentin Palina Milling aus Köln für das ARD-Studio Moskau. Am Abend bestätigten dann auch der ukrainische Generalstab und Präsident Wolodymyr Selenskyj den Beginn der "Schlacht um den Donbass".

Bisher nur zwei Durchbrüche durch Frontlinie

 

Neben dem schweren Artilleriebeschuss, den es im Osten der Ukraine schon seit Wochen gegeben habe, würden nun auch russische Panzer vorrücken. Ob auch die russische Seite den Beginn ihrer Militäroffensive noch einmal explizit bestätigen wird, sei fraglich, so Milling.

Laut dem ukrainischen Generalstab habe es bisher aber nur zwei Durchbrüche durch die lange Frontlinie im Osten gegeben. Noch würden sich die russischen Angriffe aber auch besonders auf die Region Luhansk konzentrieren.

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AP/dpa

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