Wladimir Putin (r), Präsident von Russland, und der Sergej Schoigu, Verteidigungsminister von Russland, besuchen eine Militärausstellung.
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Interview - Bundeswehr-General a.D.: "Man muss mehr mit Russland sprechen"

Vertreter der 30 Nato-Staaten und Russlands kommen zu Gesprächen über den Ukraine-Konflikt zusammen. Die Erwartungen an das Treffen sind gering, allerdings gilt schon das Zustandekommen als positiv. Reiner Schwalb, ehemaliger Brigadegeneral der Bundeswehr, nennt es "Sondierungsgespräche".

Reiner Schwalb, ehemaliger Brigadegeneral der Bundeswehr, hat vor dem Nato-Russland-Rat angemahnt, mehr politische Kontakte zu Russland zu pflegen. "Man muss mehr mit Russland sprechen", so der Bundeswehr-General a.D.

Schon Zustandekommen des Treffens positiv

 

Vertreter der 30 Nato-Staaten und Russlands kommen zu Gesprächen über den Ukraine-Konflikt zusammen. Die Erwartungen an das Treffen sind gering, allerdings gilt schon das Zustandekommen des sogenannten Nato-Russland-Rats als positiv.

"Erst einmal Sondierungsgespräche", keine Verhandlungen

 

Das Treffen habe dann etwas gebracht, wenn man nicht in eigenen Narrativen steckenbliebe, so Schwalb. Zunächst seien es "erst einmal Sondierungsgespräche", keine Verhandlungen. "Die Debatte um Russland-Politik muss neu belebt werden", meinte Schwalb. Die USA hatten vor dem Treffen kritisiert, dass Moskau sich in der Ukraine-Krise weiterhin nicht um Entspannung bemühe.