Bundesaussenministerin Annalena Baerbock (Buendnis 90/Die Gruenen), gibt im Auswaertigen Amt ein Statement ab.
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Interview - Deutscher G7-Vorsitz: "Klimakrise bekämpfen, Wohlstand erhalten"

Zum Jahreswechsel hat Deutschland den Vorsitz des Bündnisses der G7-Staaten übernommen. Die neue Bundesregierung wolle den Multilateralismus und das demokratische Wirtschafts- und Lebensmodell stärken, sagt Tobias Lindner (Grüne), Staatsminister im Auswärtigen Amt.

Ziel sei es, beim G7-Treffen der Staatschefs im Juli auf Schloss Elmau möglichst konkrete Verabredungen zu treffen. "Die Frage ist, wie wir es schaffen gegen die Klimakrise vorzugehen und gleichzeitig Wohlstand zu bewahren", sagt Lindner. Das sei einer der Schwerpunkte des deutschen G7-Vorsitzes.

Demokratie und Multilateralismus stärken

 

Die G7 seien demokratische Staaten, die sich an den Multilateralismus und damit an eine "regelbasierte Weltordnung" hielten. "Es muss darum gehen, genau dieses Wirtschafts- und Lebensmodell zu stärken", so der Staatsminister im Auswärtigen Amt. Dafür gelte es, Bündnisse mit anderen Ländern der Welt zu schließen.

Hintergrund

Deutschland an Spitze von G7-Staaten -

Deutschland übernimmt 2022 für ein Jahr den Vorsitz in der G7, der Staatengruppe führender demokratischer Wirtschaftsmächte.

Höhepunkt soll ein Gipfeltreffen unter Leitung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) Ende Juni auf Schloss Elmau in den bayerischen Alpen sein.

Thematisch im Mittelpunkt stehen der Klimaschutz, die Pandemiebekämpfung sowie die Stärkung der internationalen Zusammenarbeit und der Demokratien weltweit.