Collage - Berlin, Spreewald (Bild: dpa/picture alliance)
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Zwölfzweiundzwanzig - Stadt vs. Land: Politischer Sprengstoff?

Die ungenügende Versorgung mit Schulen, Ärzten, Banken, Internet wird für die Stadt-Land-Polarisierung verantwortlich gemacht. Der Politologe Lukas Haffert sieht allerdings tieferliegende Gründe für diese Kluft, nämlich rasante Veränderungen von wirtschaftlicher Struktur, kulturellen Werten und Lebensweisen. Mit ihm spricht Sabina Matthay.

Die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse ist seit der deutschen Wiedervereinigung ein politisches Ziel. Aktuell dreht die Debatte sich vor allem um "abgehängte" ländliche Räume und zwar in allen Teilen der Bundesrepublik.

Und auch wenn die Stadt als Sehnsuchtsort der Deutschen offenbar ausgedient hat und es sie zieht aufs Land zieht - die Landbewohner empfinden oft Frust, weil sie sich und ihre Anliegen von der Politik vernachlässigt fühlen.