Bundeswehrkrankenhaus - Neubau der Apotheke
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Die Reportage aus Berlin und Brandenburg - Mega-Investition im Berliner Bundeswehr-Krankenhaus

Tausende Soldaten und Zivilisten werden jedes Jahr im Berliner Bundeswehrkrankenhaus behandelt. In den kommenden Jahren wird das Krankenhaus an der Scharnhorststraße in Mitte für 300 Millionen Euro umgebaut und modernisiert. Von Wolf Siebert

Nach dem Beginn des russischen Kriegs gegen die Ukraine hat auch die deutsche Verteidigungspolitik einen Richtungsschwenk vollzogen: 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr, um die Verteidigung des Landes und des NATO-Bündnisses sicherzustellen. Ob auch das Berliner Bundeswehrkrankenhaus von dem Investitionsprogramm profitieren wird, ist noch offen. Unabhängig davon hat das Krankenhaus an der Scharnhorststraße in Mitte, in dem jedes Jahr Tausende Soldaten und Zivilisten behandelt werden, begonnen, den Standort umzubauen und zu modernisieren. 300 Millionen Euro werden dafür in den kommenden Jahren ausgegeben.

Das Krankenhaus an der Scharnhorststraße hat eine lange Geschichte: zunächst preußisches Garnisonslazarett, dann Polizeikrankenhaus in der Weimarer Republik und später Krankenhaus der Volkspolizei der DDR. Nach der Wiedervereinigung wurde es dann zum Bundeswehrkrankenhaus, zuständig für die neuen Bundesländer.