Ulrike Kostka, Caritasdirektorin steht vor dem Seniorenheim Franz-Jordan-Stift. (Bild: picture alliance/dpa | Annette Riedl)
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- Caritas-Direktorin Kostka: Mehr Normalität in Einrichtungen ermöglichen

Obwohl die meisten Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen inzwischen geimpft sind, gelten noch immer strenge Regeln. Die Heime müssten wie ein Haushalt betrachtet werden, fordert Caritas-Direktorin Ulrike Kostka im Gespräch mit Sabina Matthay.

Die Berliner Caritas fordert vom Senat, trotz der anhaltenden Corona-Pandemie mehr Normalität in den Pflegeeinrichtungen zu ermöglichen. Es gebe zwar erste Lockerungsschritte, doch die reichten nicht, beklagt die Caritas-Direktorin Ulrike Kostka.

So gelte bei den gemeinsamen Aktivitäten immer noch eine Maskenpflicht. Beim Essen müssten die Bewohnerinnen und Bewohner nach wie vor weit Abstand halten. Dabei seien sie weitgehend geimpft, ebenso wie das Personal.

Einrichtungen wie einen Haushalt betrachten

"Wir wünschen uns so sehr, dass wirklich in den Einrichtungen wieder mehr Normalität eintritt. Die Einrichtungen sind ja fast alle durchgeimpft", sagt Kostka. "Wir wünschen uns vom Senat mehr Gestattung, dass mehr Normalisierung stattfinden kann, dass wir die Einrichtung wie einen Haushalt betrachten, und dass dort die Menschen endlich in ihrem Zuhause wieder mehr Normalität erleben." Das sei wahnsinnig wichtig.

Kostka verweist auf ein Konzept, das die Caritas zusammen mit dem Virologen Alexander Kekulé erarbeitet habe. Es sieht ein Stufensystem mit Öffnungsschritten vor: "Das liegt dem Senat vor - da tut sich der Senat noch schwer", so Kostka

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