Indien, Jaipur, Rajasthan am 29.4.2019: Warteschlange vor Wahllokal (Bild: imago images / ZUMA Press)
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- Indien: Die größte Wahl der Welt

900 Millionen Inder bestimmen derzeit ein neues Parlament. Für die größte Wahl, die es je auf Erden gegeben hat, sind zwischen dem 11. April und dem 19. Mai sieben Wahltage terminiert, elf Millionen Beamte sorgen für eine ordnungsgemäße Stimmabgabe in den rund eine Million Wahllokalen. Über dieses Mammut-Unternehmen spricht Sabina Matthay mit Stefan Mentschel, der das Regionalbüro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Neu Delhi leitet.

Stefan Mentschel, Leiter des Regionalbüros der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Neu Delhi (Bild: Stefan Mentschel)
Stefan Mentschel, Leiter der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Neu Delhi | Bild: Stefan Mentschel

Die Parlamentswahl in Indien sprengt alle Ausmaße einer solchen Abstimmung: Über sieben Tage bestimmen die Inderinnen und Inder die 543 Abgeordneten des indischen Unterhauses. Doch ein einzelner Kandidat beherrscht die Bühne: Premierminister Narendra Modi von der hindu-nationalistischen Bharatiya-Janata-Partei.

Narenda Modi hatte den Indern vor fünf Jahren "gute Zeiten" verheißen und einen überwältigen Wahlsieg eingefahren. Hat seine Regierung das Versprechen eingelöst? Wer könnte ihm die Bestätigung im Amt streitig machen und welche Themen beherrschen den indischen Wahlkampf 2019? Sabina Matthay spricht darüber mit Stefan Mentschel, Leiter des Regionalbüros der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Neu Delhi.