Zwischenruf

Zwischenruf (Bild: imago/Westend61)
imago stock&people

Der aktuelle Zwischenruf

12.10.2018, Berlin: Natalie Dedreux, junge Frau mit Down-Syndrom, steht am Rande einer Pressekonferenz zum Thema Bluttests auf Down-Syndrom.
ZB

Wir brauchen die Debatte über die ethischen Fragen

Eine Gruppe von Bundestagsabgeordneten fordert eine Ethikdebatte im Bundestag über vorgeburtliche Bluttests. Die Parlamentarier von Union, SPD, FDP, Linke und Grüne haben dazu am Freitag ein gemeinsames Positionspapier vorgestellt. Konkret geht es um die Frage, ob der Bluttest auf Trisomie 21, also das Down Syndrom, künftig von den Krankenkassen bezahlt werden soll. In ihrem Kommentar wägt Ruth Kirchner (ARD-Hauptstadtstudio) die Argumente für und wider ab.

  • Zwischenruf

  • Über die Sendung

  • Sendezeiten

Weitere Zwischenrufe

RSS-Feed
  • Kindergeld kann auch für volljährige Kinder beantragt werden.
    dpa-tmn

    Do 11.10.2018 | 17:05 | Zwischenruf - Ein Paket mit vielen Schwachstellen

    Was für ein zusammengesetztes Substantiv: Familienentlastungsgesetz. Das sieht vor, Kindergeld und Kinderfreibeträge zu erhöhen. Der Bundestag hat am Donnerstag darüber heftig debattiert. Zurecht, meint Sandra Kübler im Hauptstadtstudio und kommentiert im Zwischenruf:

  • Svenja Schulze (Bild: dpa)
    dpa

    Mi 10.10.2018 | 17:05 | Zwischenruf - "Peinliche Niederlage abgewendet"

    Der Verkehr ist der größte Verursacher von gefährlichen Abgasen. Doch die Autoindustrie sperrt sich gegen tiefgreifende Innovationen und erhält dabei ganz offensichtlich Unterstützung aus dem Kanzleramt. Umweltministerin Schulze (SPD) hat in Luxemburg über neue CO2-Grenzwerte verhandelt - im Hintergrund machte das Kanzleramt Druck, um nicht zu scharfe Grenzwerte zu erhalten. Trotzdem war das ein guter Tag für die Ministerin, kommentiert Stefan Überbach.

  • AP

    Di 09.10.2018 | 17:05 | Zwischenruf - "Waltet endlich eures Amtes!"

    Abgezeichnet hatte sich die Sache schon - jetzt steht es fest: Auch Berlin muss ältere Diesel aus der Innennstadt verbannen, zumindest auf einigen Straßen. Unsere landespolitische Korrespondentin, Ute Schuhmacher meint, das Urteil zeigt: Die Politik hat nur wenig aus der Abgasaffäre gelernt, sind doch die Dieselbesitzer am Ende die Dummen.

  • v.l.n.r.: Horst Seehofer, Olaf Scholz, Angela Merkel und Andrea Nahles (Bild: imago/Omer Messinger)
    imago/Omer Messinger

    Mo 08.10.2018 | 17:05 | Zwischenruf - "Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen"

    Warnruf vom Weltklimarat: Wenn die Industriestaaten nicht schnell aufwachen und ihre Treibhausgase drastisch zurückfahren, werden die Folgen des Klimawandels nicht zu beherrschen sein. Denn bis jetzt zeigen sich die Industriestaaten hartleibig, allen voran die selbsternannten obersten Umweltschützer in Deutschland. "Die Bundesregierung ist ein umweltpolitisches Desaster", kommentiert unsere Hauptstadtkorrespondentin Angela Ulrich.

  • Norwegen, Oslo: Auf einem Bildschirm wird ein Bild des kongolesischen Arztes Denis Mukwege gezeigt.
    NTB scanpix

    Fr 05.10.2018 | 17:05 | Zwischenruf - Der Friedensnobelpreis setzt ein Zeichen

    Für die Vergabe des diesjährigen Friedensnobelpreises an die Menschenrechtler Denis Mukwege und Nadia Murad gibt es in Deutschland viel Zuspruch. Regierungssprecher Seibert erklärte, beide stünden für einen Schrei nach Menschlichkeit inmitten unvorstellbarer Grausamkeiten. Auch Korrespondentin Antje Diekhans meint in ihrem Kommentar: Das Komitee hat genau die richtigen Preisträger gefunden.

  • Ein Dieselzapfhahn steckt in einem Tankstutzen. (Foto: Marijan Murat/dpa)
    Marijan Murat/dpa

    Do 04.10.2018 | 17:05 | Zwischenruf - Diesel-Kompromiss nichts wert

    Zwei Tage alt ist der Diesel-Kompromiss der Großen Koalition. Eigentlich sollte er eine Lösung präsentieren. Tatsächlich zeigen sich aber nun neue Probleme. Denn wie genau die Maßnahmen umgesetzt und kontrolliert werden sollen, das ist offen. Auch die Autokonzerne, die sich teilweise massiv gegen die Nachrüstungs-Pläne wehren, stehen weiter in der Kritik. Der große Kompromiss ist also gar nichts wert, meint Hauptstadtkorrespondentin Tanja Oppelt in ihrem Zwischenruf.

  • SYMBOLBILD/ARCHIV, o.D.: alte Deutsche Diesel-Zapfsäule an einer verlassenen Tankstelle nahe Balish, Qark Fier, Albanien
    imago/imagebroker/Martin Siepmann

    Di 02.10.2018 | 17:05 | Zwischenruf - Der große Wurf wurde mal wieder verpasst

    Die beruhigende Nachricht: Wenn es drauf ankommt, können sie sich wohl doch zusammen raufen: Bis tief in die Nacht hat der Koalitionsausschuss in der Diesel-Krise gerungen - und sich dann auf einen Kompromiss verständigt. Doch ist st das - nach den langen Streitereien innerhalb der Großen Koalition - jetzt die ultimative Lösung? Hören Sie dazu den Zwischenruf von Hauptstadt-Korrespondentin Julia Barth.