ARCHIV, 16.4.2020: Autobahnkreuz am Braunkohlentagebau Garzweiler mit Kohlekraftwerk und Windrädern zur Stromgewinnung (Bild: imago images/CHROMORANGE)
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- Genug Strom für Elektromobilität?

Die Bundesregierung setzt auf die Elektromobilität, Millionen E-Autos sollen auf deutschen Straßen rollen. Aber woher kommt dann der Strom? Reichen dafür die Leitungs- und Regelungskapazitäten? Antworten darauf finden Kathrin Goldhammer, Claudia Rathfux und Robert Schlögl im Treffpunkt Wissenswerte mit Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler.

Laut statistischem Bundesamt kam der Strom in Deutschland 2020 zu 45 Prozent aus Erneuerbaren Energien, 40 Prozent betrug der Anteil fossiler Brennstoffe und elf Prozent waren Atomstrom. Nach Abschaltung der letzten Atommeiler im nächsten Jahr werden es elf Prozent weniger sein, nach dem Ende der Kohleverstromung 40 Prozent. Kritiker der Energiewende sehen ohne Importe den Industriestandort Deutschland gefährdet. Werden die Erneuerbaren Energien reichen? Wie sicher wird unsere Stromversorgung sein, wenn bald weder Atom- noch Kohle- oder Gaskraftwerke zur Verfügung stehen?

Darüber diskutieren:

Dr. Kathrin Goldammer, Geschäftsführerin des Reiner Lemoine Instituts Berlin,

Claudia Rathfux, Leiterin der Kunden- und Marktbeziehungen der Stromnetz Berlin GmbH,

Prof. Robert Schlögl, Direktor am Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion in Mühlheim a.d. Ruhr und Koordinator des Projektes Energiesysteme der Zukunft der Nationalakademie Leopoldina.

(Wiederholung vom 28.3.2021)