Atmosphärenphysikerin Anja Sommerfeld bereitet in Spitzberger, Norwegen, eine Ozonsonde für ein Experiment vor (Bild: imago images / ZUMA Wire)
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- Auf MOSAiC-Expedition zum Nordpol

Der Nordpol ist ein mystischer Ort. Abenteurer und Wissenschaftler zieht es immer wieider ins ewige Eis, um den Nordpol zu erforschen - so auch Atmosphärenphysikerin Dr. Anja Sommerfeld. Über Leben und Arbeiten an Bord der Polarstern erzählt sie im Gespräch mit Thomas Prinzler.

Der Nordpol ist geographisch der nördlichste Punkt der Erde mit der Position +90 Grad. Es ist schwer, ihn zu erreichen, das Wissen um die Beschafenheit der Arktis und des Nordpols, Beschaffenheit, die klimatischen, meteorologischen und biologischen Verhältnisse sind lückenhaft. Und seit langem zieht es immer wieder Abenteurer und Wissenschaftler ins ewige Eis, den Nordpol zu erobern.

Seit vergangenem Jahr findet die größte Polarexpedition aller Zeiten statt: MOSAiC - Multidisciplinary drifting Observatory for the Study of Arctic Climate. Der deutsche Forschungseisbrecher Polarstern driftet festgefrorene an eine Eisscholle im Polarmeer für ein Jahr gen Nordpol, hunderte Wissenschaftler aus 20 Nationen vermessen das Eis, das Wetter, Luft, Strömungen, Lebewesen und Ökosystem im hohen Norden, wollen so umfassende Kenntnisse über die Polarregion und die Auswirkungen des Klimawandels erlangen. Koordiniert wird die MOSAiC-Expedition vom Alfred-Wegener-Institut, dem Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung.


Die Atmosphärenphysikerin Dr. Anja Sommerfeld vom AWI ist Projektmanagerin bei der MOSAiC-Expedition. Über Leben und Arbeiten an Bord der Polarstern im arktischen Eis erzählt sie im Gespräch mit Thomas Prinzler.