Eine Augmented Reality-App ermöglicht es, kunsthistorische Inhalte oder auch verborgene Malschichten spielerisch kennenzulernen. Der Prototyp wurde zur "Langen Nacht der Museen 2018" mit Besucher*innen getestet (Bild: museum4punkt0/Neeeu Spaces GmbH)
museum4punkt0/Neeeu Spaces GmbH
Bild: museum4punkt0/Neeeu Spaces GmbH

- Ich sehe was, was du nicht siehst

Was erzählt ein Renaissance-Gemälde von Sandro Botticelli dem Betrachter? Was die antike Statue des Polyklet? Ein Bild oder Objekt wirkt aus sich heraus. Allerdings bleiben viele Bedeutungsebenen dem nicht geübten Auge verborgen. Was können uns Kunstwerke im Zeitalter der Digitalisierung erzählen? Beim 15. "Soup & Science" spricht Thomas Prinzler mit der Kulturwissenschaftlerin Katrin Glinka.  

Zusätzliche Informationen zur Kunst gibt es häufig im Begleittext oder im Katalog. In beiden Fällen schweift das Auge des Betrachters vom Objekt ab. Wie das auch mit digitalen Angeboten verhindert werden kann, beschäftigt zurzeit die Museen. Als Lösungen dafür kommen beispielsweise Augmented und Mixed Reality zum Einsatz. Sind dafür die Museen und ihre Besucher*innen bereit? Erfährt der Museumsbesucher der Zukunft mehr als der von heute? Was bringt die Digitalisierung dem Museum? 

Thomas Prinzler und Katrin Glinka im Gespräch
Bild: Michael Scherer/Technologiestiftung

Antworten darauf gibt es von der Kulturwissenschaftlerin Katrin Glinka, Leiterin der Wissenschaftlichen Gesamtsteuerung der Projekte von museum4punkt0, beim 15. Lunchtalk von Inforadio (rbb) und der Technologiestiftung Berlin.

 

 

 

Die Veranstaltung von Technologiestiftung Berlin und Inforadio (rbb) wurde in der Technologiestiftung Berlin am 17. April 2019 aufgezeichnet.