Schuhmacher Hagen Matuszak von "Sneaker Rescue" (Bild: rbb/Franziska Ritter)
rbb/Franziska Ritter
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- Sneaker Rescue: Turnschuhe reparieren lassen

Mehr als vier Paar neue Schuhe kauft sich der Deutsche im Schnitt laut Zahlen des Statistischen Bundesamts pro Jahr. Und kaputte Treter? Landen in der Tonne – für die Umwelt ein echtes Problem. Wirtschaftsreporterin Franziska Ritter hat einen jungen Schuhmacher aus Berlin besucht, der etwas dagegen tut.

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Eine Mutter und ihr Kind sitzen mit Kinderkleidung hinter einem Laptop, auf dem die Tchibo-Website aufgerufen ist (Bild: imago images/epd)
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Tchibo: Kleidung mieten statt kaufen

In Berlin gibt es bereits einige kleine Unternehmen, die abgenutzten Kleidungsstücken ein neues Leben schenken: Handwerker, Schneiderateliers, Modelabels. Sie setzen damit ein Zeichen gegen den Wegwerfwahn in der Kleidungsindustrie. Die großen Hersteller und Händler machen vergleichsweise wenig. Eine Ausnahme ist der Tchibo-Konzern: Er bietet Kunden eine Alternative zum Kleiderkauf in der Filiale, wie Wirtschaftsreporterin Franziska Ritter berichtet. 

Student Tim und Ana Lichtwer vom Textilhafen (Bild: rbb/Lisa Splanemann)
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Wo Altkleiderspenden upgecycelt werden: der Textilhafen

Zehn Tonnen Kleidung - so viel wird der Stadtmission wöchentlich gespendet. Aber nur etwa zehn Prozent werden tatsächlich für Bedürftige benötigt. Darum kümmert sich zum Beispiel der Textilhafen der Stadtmission, der gespendete Kleidung verkauft - und weiter verwertet, was übrig bleibt. Wirtschaftsreporterin Lisa Splanemann hat den Textilhafen in Pankow besucht.

Die Macher von ReHats
ReHats/Stefan Korn

"ReHats" macht Hüte aus alter Arbeitskleidung

Rund 17 Millionen Blaumänner gibt es in Deutschland - sagen Unternehmen, die Berufskleidung herstellen. Alle paar Monate werden die Dinger ausgetauscht und ausrangierte Arbeitsoveralls entsorgt. Dabei sind die Stoffe meistens noch brauchbar. Ein Modelabel aus Berlin Kreuzberg nutzt sie als Rohstoff. Wirtschaftsreporterin Franziska Ritter stellt die Idee von "ReHats" vor.

Die Schneiderinnen im "Veränderungsatelier" in Schöneberg (Bild: rbb/Franziska Ritter)
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Neues Leben für alte Kleider: Das Veränderungsatelier

80 Milliarden Kleidungsstücke werden Jahr für Jahr produziert, damit wir was Schickes zum Anziehen im Kleiderschrank haben. Doch viele Sachen landen schon nach kurzer Zeit auf dem Müll oder werden verbrannt: ein ökologischer Wahnsinn. Wirtschaftsreporterin Franziska Ritter stellt in dieser Woche Berliner vor, die gebrauchter Kleidung ein neues Leben schenken. Wie das "Veränderungsatelier" in Schöneberg, wo nach dem Motto gearbeitet wird: "Bis es mir vom Leibe fällt."