Symboldbild: Haus auf Sand gebaut (Bild: imago)
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- US-Eigenheime auf Sand gebaut

Einer der Auslöser der Finanzkrise vor zehn Jahren waren wacklige Kredite für Eigenheime in den USA. Um die Geschäfte anzukurbeln, gaben Banken selbst den Kunden Geld, die über viel zu geringe Einkommen verfügten. Die Schuldscheine wurden dann gebündelt und anderen Banken verkauft. Als die Krise ausbrach, platzten die Kredite und auch die Träume vom Eigenheim. Die Preise für die Immobilien gingen in den Keller - und wurden von den Banken zurück gekauft. Korrespondent Peter Mücke über Profiteure der Krise.

10 Jahre Finanzkrise

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  • Die Europaeische Zentralbank ( EZB ) in Frankfurt
    imago, Rainer Unkel

    Unterschiedliche Reaktionen auf Finanzkrise in Europa und den USA

    Als vor 10 Jahren die Finanzkrise mit dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers offen ausbrach, mussten schnell die Notenbanken einspringen, um die Geldversorgung für die Wirtschaft sicher zu stellen. Sie griffen ungewohnt aktiv ins Finanzsystem ein - allerdings in den USA in anderem Ausmaß als in Europa, wie Börsenreporter Volker Hirth erläutert.

  • ARCHIV, 24.8.2008: Löchrige Fassade der Deutschen Bank in Frankfurt am Main (Bild: imago/suedraumfoto)
    imago/suedraumfoto

    Die Rolle der Deutschen Bank

    Mittlerweile ist man es gewohnt, über Milliarden zu reden. Das hat vor zehn Jahren mit dem Ausbruch der weltweiten Finanzkrise angefangen. Denn viele Banken hatten sich an einem undurchsichtigen Finanzkarussell beteiligt, das um Immobilienkredite in den USA kreiste - im Wert von Milliarden und Aber-Milliarden. Mit dabei zum Beispiel auch die Deutsche Bank und die Folgen sind bis heute spürbar, wie Korrespondent Peter Mücke berichtet.

  • Symboldbild: Finanzielles Risiko Hauskauf (Bild: imago/Ikon Images)
    imago/Ikon Images

    Massenhaft faule Hauskredite in den USA

    Zuerst mussten die beiden größten Immobilien-Finanzierer der USA staatlich gestützt werden, dann ging am 15. September 2008 die Investmentbank Lehman Brothers Pleite. Schnell wuchs sich das zu einer weltweiten Finanzkrise aus, von der die westliche Wirtschaft sich bis heute nicht ganz erholt haben. In dieser Woche ist die Finanzkrise ein Schwerpunkt der Inforadio-Wirtschaftsredaktion. USA-Korrespondent Georg Schwarte blickt auf die Anfänge.

  • ARCHIV, 07.09.2008: Schild der Dresdner Bank vor dem Commerzbank-Hochhaus in Frankfurt am Main (Bild: imago/suedraumfoto)
    imago/suedraumfoto

    Als sich die Commerzbank an der Dresdner Bank verhob

    Die weltweite Finanzkrise von 2008 zog auch deutsche Banken schwer in Mitleidenschaft. Landesbanken zum Beispiel hatten sich an viel zu riskanten Geschäften beteiligt. Die schlimmste Pleite aber drohte der Commerzbank. Dabei war sie nicht so sehr in hochriskante Spekulationen involviert. Aber sie hatte Ende August 2008 den Kauf der Dresdner Bank bekannt gegeben, um damit zu den Großen der Branche aufzuschließen. Ein sehr ungünstiger Zeitpunkt, wie sich schnell heraus stellte. Börsenreporterin Claudia Wehrle berichtet.

  • Die Zentrale von Lehman Bothers am 16. September 2008
    imago/ZUMA Press

    Lehman Brothers war ein Schwergewicht

    Vor zehn Jahren erlangte die Investment Bank Lehmann Brothers traurige Berühmtheit. In Folge der Finanzkrise ging sie am 15. September pleite. Eine Kettenreaktion folgte, die das Bankensystem der Welt durcheinanderwirbelte. Bettina Meier mit einem kurzen Porträt der Pleitebank Lehman Brothers.

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Zentrale Deutsche Börse (Bild: dpa)
dpa

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