Die Solarstation NOOR in der Region Ouarzazate
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Bild: GIZ

- Marokko - Wege aus der Perspektivlosigkeit

Seit den 1960er Jahren hat sich Marokko zu einem wichtigen Herkunftsland von Migranten in Europa entwickelt. Denn in Marokko lebt noch heute rund ein Fünftel der ländlichen Bevölkerung in Armut. Die Unzufriedenheit vieler Menschen über mangelnde Bildungschancen und Entwicklungsmöglichkeiten, nicht ausreichende Perspektiven am Arbeitsmarkt, sowie eine qualitativ nicht ausreichende berufliche Qualifizierung stellen die Regierung vor große Herausforderungen. Jürgen Dierlmaier, Landesdirektor der GIZ in Marokko, berichtet im Gespräch mit Gabriele Heuser über Maßnahmen, Zukunftsperspektiven für Menschen in Marokko zu entwickeln.

Das Land verfügt zum Beispiel über ein enormes Potential, erneuerbare Energien zu nutzen, insbesondere in den Bereichen Solar und Wind. Hier unterstützt die GIZ Marokko dabei, das Wissen auf dem Gebiet klimafreundlicher Technologien in Unternehmen sowie Programme zur Beschäftigungsförderung zu stärken. Bis 2030 sollen in Marokko 52 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien gewonnen werden. Durch die Erschließung erneuerbarer Energien wird nicht nur Energie eingespart und das Klima geschützt, sondern es sind bereits jetzt ca. 15.000 neue Arbeitsplätze entstanden.

BILDERGALERIE

Jürgen Dierlmaier, Landesdirektor der GIZ in Marokko, berichtet im Gespräch mit Gabriele Heuser über weitere Maßnahmen, Zukunftsperspektiven für Menschen in Marokko zu entwickeln  und  Potentiale für die Volkswirtschaft und die Menschen zu erschließen.

Das Gespräch ist die Aufzeichnung einer öffentlichen Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Zusammenarbeit mit Inforadio (rbb) vom 13.10.2017.

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