Sonnenuntergang im Khama Rhino Sanctuary in Botswana (Bild: GIZ/Anja Assmann)
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- Paradies im Diamantenfieber

Die Republik Botsuana gilt seit mehr als zwei Jahrzehnten als afrikanisches Musterland: Sie hat sich von einem der ärmsten Länder der Welt zu einem aufstrebenden Land mit mittlerem Einkommen entwickelt. Einen zentralen Anteil daran hat der Bergbau, und hier insbesondere die Diamantenförderung, Botsuanas größter Wirtschaftssektor. Aber auch der Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle für das Land. Dabei setzt Botsuana nicht nur auf hochpreisigen, sondern auch auf besonders nachhaltigen Tourismus.

Trotz dieser Erfolgsgeschichte steht Botsuana aber immer noch vor vielen Herausforderungen: Die Diamanten sind eine endliche Ressource, die bald zu versiegen droht; auch der Tourismus in seiner jetzigen Form hat nur ein begrenztes Wachstumspotenzial; und bei steigender Nachfrage an Elfenbein und Wildtierprodukten im Ausland bleibt Wilderei für Botsuana weiterhin ein Problem.

Im Gespräch mit Gabriele Heuser berichtet Thomas Schaef, Landesdirektor der GIZ in Botsuana, über die Entwicklung Botsuanas in den letzten Jahren, aber auch über Herausforderungen und Aussichten für das südafrikanische Land. Aufzeichnung in der Reihe Aus der Praxis der GIZ vom 23.02.2017.

Infos im www

Homepage GIZ - Botsuana

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