Symbolbild: Ramadangebet in der Corona-Krise (Bild: imago images/ Nayan Kar)
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- Einsamer Ramadan in Corona-Zeiten

Am 23. April beginnt der muslimische Fastenmonat Ramadan. Eine besondere und auch gesellige Zeit, wenn man sich am Abend zum Fastenbrechen mit Familie, Freunden und Nachbarn trifft. Doch in der Corona-Krise wird dies alles anders sein, berichtet Türkei-Korrespondentin Karin Senz.

Hintergrund: Ramadan während der Corona-Krise

Am 15. April hatten sich Bund und Länder darauf verständigt, das wegen des Coronavirus verhängte Versammlungsverbot in Gotteshäusern bis auf Weiteres beizubehalten. Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime (ZMD), Aiman Mazyek, betonte zuvor, dass Gesundheitsschutz und der Schutz von Menschenleben in dieser Pandemie für gläubige Muslime die allerhöchste Priorität haben. "So schwer es uns fällt, unsere Moscheen im Heiligen Monat Ramadan weiter geschlossen zu halten, so ist es unsere religiöse und bürgerliche Verantwortung, in der aktuellen Phase genau das zu tun", sagte Mazyek der Deutschen Presse-Agentur.

Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e. V. (Ditib) setzt in diesen ungewöhnlichen Zeiten auf soziale Medien. So werden Freitagspredigten und deutschsprachige Vorträge für Jugendlichen in den sozialen Medien live übertragen. Zudem solle es im Ramadan eine Live-Übertragung aus der Kölner Moschee auf einem türkischsprachigen Sender mit dem Titel "Ramadan in Europa" geben.

(Quelle: dpa)

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