Demonstranten in Buenos Aires erinnern an verschwundene Menschen, während der Militärdiktatur. (Bild: imago/Xinhua)
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- Argentinien: Auf den Spuren der Knochen

"Tagsüber graben, nachts weinen", so beschrieb ein forensischer Anthropologe seine Arbeit in Argentinien. Der amerikanische Experte begann nach der Militärdiktatur die Gebeine von Opfer der Militärwillkür zu identifizieren. Seit nunmehr drei Jahrzehnten untersucht die unabhängige Gruppe die Knochenreste von Gewaltopfern auf der ganzen Welt.