Der Radrennfahrer Roger Kluge bei der Tour de France im September 2020 (Bild: imago images / Belga)
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- Rennrad-As Kluge: "Für viele war das keine schöne Saison"

Der Radrennfahrer Roger Kluge spricht mit Thomas Hollmann über sein Training, Sponsoren in Corona-Zeiten und warum er als Familienvater nicht mehr alles riskiert, um zu gewinnen. Außerdem verrät er, was er sich noch für die Olympischen Spiele vorgenommen hat.

Dieses Corona-Jahr war auch für den Berliner Rennrad-Profi Roger Kluge ein besonderes. Im März vom Virus ausgebremst, ging es für ihn und seine Kollegen in eine vollgepackte Rest-Saison. Der Sprintspezialist erlebte im Feld schlimme Stürze, aber auch Triumphe seines Kapitäns Caleb Ewan bei der Tour de France. Sein großes Ziel Olympia musste der gelernte Bahnfahrer auf das kommende Jahr verschieben: 2021 will Kluge in Tokio eine Medaille gewinnen, am liebsten die goldene. Aber damit soll möglichst nicht Schluss sein mit seiner Karriere.