Symbolbild: Umarmung
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- Trotz Coronavirus: Es gibt ein Grundbedürfnis an Berührungen

Viel zu selten Küsschen, Händeschütteln und Umarmungen: Die Abstands-Regeln in der Corona-Pandemie verlangen uns sehr viel ab. Martin Grunwald, Psychlogie-Professor und Leiter des Leipziger Haptik-Forschungslabors, erinnert daran, dass Menschen Kontaktwesen sind. Von Christian Wildt

Die Corona-Einschränkungen verlangen uns Menschen – jung wie alt - sehr viel ab. Auch, weil wir uns nicht mehr so begegnen und berühren dürfen wie wir es gerne würden. Der Psychologe Martin Grunwald erforscht, wie lebensnotwendig Berührungen sein können. Er leitet das Haptik-Forschungslaborder Universität Leipzig.

An die Politiker appelliert Grundwald, bei ihren Entscheidungen auch im Hinterkopf zu behalten, dass Menschen Kontaktwesen seien, die Berührungen und analoge Nähe brauchen. Virtuell sei nicht alles auszugleichen. Deshalb müsse es immer Beschlüsse mit Augenmaß geben.

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