Manfred Maurenbrecher
Kristjane Maurenbrecher
Bild: Kristjane Maurenbrecher

- Manfred Maurenbrecher: Album trotz Corona-Krise

Mitte März ist Manfred Maurenbrechers neues Album "Inneres Ausland" auf den Markt gekommen - allerdings dank Corona weniger beachtet worden als gewohnt. Alle Konzerte mussten ausfallen. Was das mit dem Liedermacher gemacht hat, hat er Musikfan und Redakteur Gerd Dehnel erzählt.

Mitte März 2020 war wahrlich kein guter Zeitpunkt für die Veröffentlichung eines neuen Albums, geschweige denn für einen Tourauftakt. Das hat auch der Liedermacher Manfred Maurenbrecher zu spüren bekommen. Wegen der Corona-Krise musste er alle geplanten Konzerte absagen: "Das ist traurig. Ich war am Anfang sehr unruhig", sagt er. Insgesamt 40 Auftritte habe er am absagen müssen.

Doch die Krise bringe auch Positives mit sich: "Ich versuche das Geschenk – nämlich irre viel Zeit – auch zu nutzen", sagt Maurenbrecher. Jeden Mittwochabend spiele er daher auch ein Konzert im Internet für seine Fans.

 

Ein Ort der Fremde

 

Das neue Album "Inneres Ausland" sei ein ihrer Rückzugsort für den Musiker. Er verreise gerne, und auch gerne an Orte, die ihm fremd seien. So einen Ort brauche er aber auch in sich selbst – das reflektiere er nun in seinem neuen Album.Bei dem einen oder anderen Song habe er sich selbst überrascht, denn sie passten sehr genau auf die derzeitige Situation. Nun hoffe er, dass das gleiche auch mit seinem Lied "Erdrutsch" passiere: "Da ist die Krise vorbei und es wird schön. Diese Hoffnung habe ich auch ein bisschen", sagt Maurenbrecher.

Gleichzeitig feiert der Liedermacher in diesem Mai seinen 70. Geburtstag. Anlass zum Feiern? "Das hatten wir vor", sagt er. "Aber wir machen es jetzt einfach ein Jahr später. Ich feiere in diesem Jahr gar nicht."