Deutschlands Svenja Huth am Ball Foto: imago/photoarena/Thomas Eisenhuth
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- Fußball-Nationalspielerin Svenja Huth: Teamplayerin, Kapitänin, Führungsfigur

Turbine Potsdam verliert in diesem Sommer wieder mehrere Stammspielerinnen. Besonders schmerzlich ist für den Frauen-Fuball-Bundesligisten der Weggang von Svenja Huth. Vier Jahre war die Nationalspielerin eine der prägenden Persönlichkeiten bei Turbine - auf und neben dem Platz. Inforadio-Sportreporter Lars Becker hat mit Svenja Huth über ihre Zeit in Potsdam, die Nationalmannschaft und ihre sportliche Zukunft beim Deutschen Meister VfL Wolfsburg gesprochen.

Kapitänin Svenja Huth verlässt nach vier Jahren den Fußball-Bundesligisten 1. FFC Turbine Potsdam und wechselt im Sommer zum Deutschen Meister VfL Wolfsburg. Es sei keine einfache Entscheidung gewesen, dem Verein den Rücken zu kehren, sagt die 28-Jährige. "Turbine ist ein sehr familiärer Verein, wo es sehr herzlich zugeht. Auf dem Platz strahlt Turbine etwas Kämpferisches aus." Die Zeit habe sie sehr geprägt.

"Erfolgshungrig und ehrgeizig"

Doch Huth will sportlich noch mehr erreichen - das sei der Grund für ihren Wechsel zum Deutschen Meister. "Ich bin erfolgshungrig und ehrgeizig", erzählt sie. "Es ist eine sportliche Weiterentwicklung, um Titel zu gewinnen."

Sich selbst bezeichnet die 28-Jährige als: "Kämpferisch, Wirbelwind und niemals aufgebend." Sie spiele so gern Fußball, weil sie das gemeinsame Spiel und die Untertützung untereinander schätze. "Ich bin ein absoluter Teamplayer und das hat mich schon immer am Fußball fasziniert, dieser Teamgeist, das Mannschaftsgefühl." Aus diesem Grunde habe sie sich auch gegen das Tennisspielen und für den Fußball entschieden.

Hintergrund: Wer ist Svenja Huth?

Der größte Erfolg der 28-Jährigen war bislang der Olympiasieg 2016. Mit dem 1. FFC Frankfurt wurde sie unter anderem 2008 deutsche Meisterin, 2015 holte sie mit den Hessinnen den Titel in der Champions League. Anschließend wechselte Huth nach Potsdam. Ihr Vertrag mit dem Deutschen Frauenfußball-Meister VfL Wolfsburg geht bis zum 30. Juni 2022.  

Quelle: dpa