Der Rechtsanwalt und ehemalige DDR-Regimekritiker Rolf Henrich, aufgenommen in seiner Kanzlei (Bild: dpa)
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- Rolf Henrich: "Die SED war ein maroder Haufen"

Rolf Henrich gilt als einer der Wegbereiter der Friedlichen Revolution in der DDR. 1989 gehörte er zu den Gründern des Neuen Forums und vertrat das Bündnis später am Runden Tisch. Zu seinem 75. Geburtstag ist nun seine Autobiografie erschienen. rbb-Redakteur Andreas Oppermann hat mit Rolf Henrich über das Buch, sein Leben, das Ende der DDR und die Ostdeutschen gesprochen.   

Der Titel von Henrichs Lebenserinnerungen lautet "Ausbruch aus der Vormundschaft" und knüpft an sein Buch "Der vormundschaftliche Staat" an, das vor 30 Jahren - an Ostern 1989 - in Westdeutschland erschien. Dieses alte Werk ist ganz zentral im Leben des ehemaligen Bürgerrechtlers und löste auch in der DDR einiges aus.  

Wie Rolf Henrich die SED als Parteimitglied erlebte, über Veränderungen in den Köpfen der Menschen und wie er über eine Ost-Quote in Unternehmen denkt - darüber sprach Inforadio-Redakteur Andreas Oppermann mit Henrich in dessen Haus in der Nähe des brandenburgischen Müllrose.  

Biografie: "Ausbruch aus der Vormundschaft" von Rolf Henrich

gebundene Ausgabe: 384 Seiten
erschienen am: 13. Februar 2019
Verlag: Ch. Links Verlag

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