Archiv: Überwachungskamera am Neubau der Zentrale vom Bundesnachrichtendienst BND in Berlin. (Bild: imago/ Stefan Boness)
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- Neue BND-Zentrale: Nüchterne Schale, spannender Kern

Knapp zwölf Jahre nach dem ersten Spatenstich wird am Freitag die neue Zentrale des Bundesnachrichtendienstes in der Chausseestraße in Berlin-Mitte eröffnet. Der Neubau hat eine Milliarde Euro gekostet, einziehen sollen gut 4000 Mitarbeiter. Begleitet wird das Projekt von einer ungewöhnlichen Transparenz des BND. Michael Götschenberg aus dem ARD-Hauptstadtstudio beschäftigt sich seit Jahren mit dem BND und konnte auch schon Einblicke in die neue Zentrale gewinnen. Mit ihm spricht Christian Wildt.  

Hintergrund: Daten und Fakten zum Umzug und zum Neubau der Zentrale des Auslandsgeheimdienstes in der Hauptstadt:

- April 2003: Entscheidung zum Umzug von der alten Zentrale in Pullach bei München und anderen Standorten nach Berlin

- Oktober 2006: Erster Spatenstich für den Neubau

- Mai 2008: Grundsteinlegung in Berlin

- November 2008: Baubeginn Hauptgebäude

- März 2010: Richtfest. Die Brutto-Grundfläche des Gebäudes beträgt 260.000 Quadratmeter. Das entspricht der Größe von 36 Fußballfeldern. Insgesamt wurden 20 000 Kilometer Glasfaserkabel zur Vernetzung und 10 000 Kilometer Kupferkabel verlegt.

- Frühjahr 2012: Baubeginn der Südbebauung mit Schule, Dienstunterkunft und Besucherzentrum

- März 2014: Bezug der Nordbebauung

- November 2016: Der Hochbau der neuen Zentrale ist fertig.

- November 2017: Beginn des Bezugs mit der Abteilung zur Terrorismusbekämpfung

- Sommer 2018: Umzug des Präsidenten

- Oktober und November 2018: Umzug der alten Zentrale in Pullach nach Berlin in vier Etappen

- Baukosten: 1,086 Milliarden Euro

- Einrichtungskosten etwa für Möbel und Technik: 206 Millionen Euro

- Kosten des Gesamtumzugs in die Zentrale: knapp 5 Millionen Euro

- Umzugskartons: Insgesamt ca. 100 000. Nach Angaben des BND entspricht das aneinandergereiht einer Länge von 55 Kilometern. Allein aus Pullach kamen demnach knapp 32 000 Kartons.

Quelle: dpa  

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