Symbolbild: Bayern, Rothenburg ob der Tauber: Ein Kreuz aus Stein steht auf einem Grab auf dem Städtischen Friedhof. (Bild: dpa/ Daniel Karmann)
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- Wohnungen statt Friedhöfe: Neue Grabkultur

Prunkvolle Beerdigungen werden immer weniger: Der Sarg ist heute eher die Ausnahme, die Urnenbestattung die Regel. Religionsredakteurin Ulrike Bieritz spricht mit Jürgen Quandt, Geschäftsführer des evangelischen Friedhofsverbandes Berlin-Stadtmitte, über veränderte Grabkultur, Wohnen auf dem Friedhof und andere Ideen.

Klassische Beerdigungen mit Sarg und Grabstein werden seltener – in Berlin lässt sich nur noch jeder Fünfte auf diese Weise beerdigen. Die Regel ist heute die Urnenbestattung, auch Friedwälder werden immer beliebter. Was passiert mit den alten Friedhöfen, die vielleicht bald niemand mehr braucht? Das ist eine Frage, mit der sich Pfarrer Jürgen Quandt in den letzten Jahren beschäftigt hat, als Geschäftsführer des evangelischen Friedhofsverbandes Stadtmitte. Dieser feiert am 1. Februar sein zehnjähriges Bestehen. Am gleichen Tag wird der inzwischen 74jährige Quandt in den Ruhestand verabschiedet. Darüber spricht er mit Ulrike Bieritz aus der rbb-Redaktion Religion und Gesellschaft.

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