Maik Brüggemeyer
Friederike Göckeler
Bild: Friederike Göckeler

- Maik Brüggemeyer: Geschichte in Popsongs

Viele können wichtige Stationen ihres Lebens anhand von prägnanten Songs erzählen - aber gleich die Geschichte eines ganzen Landes? Dieser Herausforderung hat sich Musikjournalist Maik Brüggemeyer in seinem Buch "I've been looking for Frieden  - eine deutsche Geschichte in zehn Songs" gestellt. Es beschreibt sieben Jahrzehnte deutscher Geschichte mit Popmusik. Hendrik Schröder hat sich mit Maik Brüggemeyer unterhalten.

Die deutsche Geschichte mit zehn Songs erzählen, diese Idee kam dem Musikjournalisten Maik Brüggemeyer durch das Buch "Die Geschichte des Rock'n'Roll in zehn Songs" von Greil Marcus. Dieses Konzept überträgt der gebürtige Westfale in seinem neuen Buch "I've Been Looking For Frieden" auf die deutsche Geschichte.

Von der Nachkriegszeit (Rudi Schurike - "Capri Fischer") über die Studentenbewegung (Can - "Father Cannot Yell"), die 90er (Marusha - "Over The Rainbow") bis hin in die Gegenwart (Balbina - "Nichtstun") bildet Brüggemeyer in seinem Buch Lieder ab, von denen er denkt, dass sie etwas über das Land in der jeweiligen Zeit erzählen. Auch wenn sie vielleicht gar nicht politisch gemeint waren.

Das Buch

"I've Been Looking For Frieden - Eine deutsche Geschichte in zehn Songs"
Von Maik Brüggemeyer

Penguin Verlag, 288 Seiten

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