Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) beim Besuch des Albert-Schweitzer-Schulzentrums in Vetschau im Januar 2018 (Bild: dpa)
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- Schluss mit der Schonfrist: 100 Tage Bildungsministerin Ernst

Gut 100 Tage ist Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) inzwischen im Amt. Die gelten im politischen Betrieb üblicherweise als Schonfrist, aber nun muss Ernst ihre konkreten Pläne vorstellen. Im Gespräch mit Dominik Lenz erklärt sie, was sie gegen Unterrichtsausfall, für bessere Kitas und für das digitale Klassenzimmer tun will. Und sie verrät auch, wie gut sie selbst in der Schule war und ob sie schon eine Wohnung in Potsdam gefunden hat.  

Vor allem eines hat die neue brandenburgische Bildungspolitikerin Britta Ernst (SPD) in ihren ersten 100 Tagen im Amt gemacht: Menschen kennengelernt. Und bei ihren Reisen durch das Land hat sie nichts gesehen, weswegen sie verzweifeln müsste, sagt sie: "In wissenschaftlichen Studien schneiden Brandenburgs Schülerinnen und Schüler gut ab in Deutsch und Mathematik. Ich finde, es ist aber so, dass wir da noch etwas besser werden wollen – also auf Mathematik und Rechtschreibung sollten wir da genau schauen.

Wie beispielsweise in der Grundschule noch bessere Rechtschreibleistungen zu erreichen sind, darüber will sie sich noch mit Experten austauschen. Doch eines steht für sie bereits jetzt fest: Ein Schwerpunkt liegt für sie im Lernen mit digitalen Medien: "Ich halte es für unstreitig, dass es sich um eine neue Basiskompetenz handelt, die wir Schülerinnen und Schülern vermitteln wollen. Brandenburg hat erfreulicherweise in den Grundschulen schon das Medienfit-Programm gestartet und wir wollen jetzt einen weiteren Schritt gehen und auch die weiterführenden Schulen mit investiven Mitteln unterstützen." Dafür sind im Nachtragshaushalt zwei Millionen Euro vorgesehen.

Wie sie die Schulen außerdem auf dem digitalen Weg unterstützen will und welche Chancen sie für eine kostenfreie Kita in Brandenburg sieht, darüber spricht Britta Ernst im Vis à vis mit Dominik Lenz.

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