Angelique Kerber in ihrem Match bei Wimbledon am 12.7.18 (Bild: AP)
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Donnerstag, 12. Juli 2018 - Kerber im Finale - aber das Sommermärchen bleibt aus

Angelique Kerber strahlte, nach dem erneuten Sturm ins Wimbledon-Finale wich der überglücklichen Kielerin das Lächeln nicht mehr aus dem Gesicht. Dass durch Julia Görges' Niederlage gegen Serena Williams der Traum vom ersten deutschen Frauen-Endspiel seit 1931 unerfüllt blieb, konnte Kerbers Laune nicht trüben. "Schade, dass es nicht geklappt hat", sagte sie in der ARD: "Aber ich freue mich trotzdem auf Samstag. Ich bin wirklich glücklich und stolz, hier wieder im Finale zu stehen. Thomas Perlebach berichtet.

Nervenstark, geduldig und nahezu fehlerfrei hatte Kerber die letztlich zu riskant agierende Lettin Jelena Ostapenko in nur 68 Minuten 6:3, 6:3 bezwungen. Die zweimalige Grand-Slam-Siegerin hat nun erneut die Chance, als erste Deutsche seit Steffi Grafs letztem Triumph 1996 im Rasen-Mekka zu triumphieren. Zum ersten deutschen Duell seit Cilly Aussem und Hilde Krahwinkel vor 87 Jahren kommt es jedoch  nicht, weil Görges der siebenmaligen Siegerin Williams anschließend 2:6, 4:6 unterlag.

Williams, die die erste Auflage des Final-Duells 2016 gewonnen hatte, freut sich auf das Wiedersehen mit Kerber. "Ich liebe es, ihr zuzuschauen. Jetzt freue ich mich darauf, selbst auf sie zu treffen", sagte die 23-malige Major-Siegerin. Erstmals seit ihrer Babypause ist die Rekord-Grand-Slam-Gewinnerin wieder in Wimbledon am Start: "Im Endspiel zu stehen, ist alles andere als selbstverständlich für mich", befand sie.

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