Elektro-Tretroller (Bild: dpa/ Roland Weihrauch)
dpa/ Roland Weihrauch
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- Spielregeln für E-Tretroller in der Innenstadt

In den Innenstädten ist das Auto nur noch selten das schnellste Verkehrsmittel – auch wenn das viele nicht wahrhaben wollen. Mehr Mobilität in der verstopften City versprechen die Anbieter von Elektro-Tretrollern - demnächst sollen diese auch durch Berlin flitzen. Inforadio-Reporter Markus Streim schaut am Donnerstag einmal in der Senatsverkehrsverwaltung vorbei und lässt sich die Spielregeln für die Roller erklären.

Hintergrund: Regeln für die E-Roller

Elektrische Tretroller mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 20 km/h dürfen künftig im Straßenverkehr fahren: der Bundesrat stimmte am 17. Mai 2019 einer Verordnung der Bundesregierung zu, die den Umgang mit "Elektrokleinstfahrzeugen" regelt.

Nicht auf Gehwegen und erst ab 14 Jahren
Anders als in der Regierungsverordnung ursprünglich vorgesehen, dürfen die E-Scooter aber nicht auf Gehwegen und in Fußgängerzonen fahren, sondern ausschließlich auf Radwegen bzw. Radfahrstreifen. Gibt es solche nicht, müssen die Roller auf die Straße. Für alle E-Scooter gilt ein Mindestalter von 14 Jahren. Dies machte der Bundesrat zur Bedingung für seine Zustimmung.

Versicherungs-, aber keine Helmpflicht
Die Roller müssen bremsen können und eine Beleuchtungsanlage haben. Zum Versicherungsnachweis wurde von der Bundesregierung eigens eine aufklebbare Versicherungsplakette zur Anbringung an E-Scootern konzipiert. Eine Helmpflicht besteht aber nicht.

Freigabe für Einbahnstraßen
In einer begleitenden Entschließung spricht sich der Bundesrat dafür aus, dass E-Scooter Einbahnstraßen auch entgegen der Fahrtrichtung befahren dürfen, sofern dies für Fahrräder erlaubt ist. Er bittet die Bundesregierung, die Straßenverkehrsordnung entsprechend zu ändern.

(Quelle: bundesrat.de)     

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