Unterleuten
Hans Otto Theater; © HL BOEHME
Bild: Hans Otto Theater; © HL BOEHME

- Romane als Bühnenstoff

"Ulysses" von James Joyce, "Unterwerfung" von Michel Houellebecq am Deutschen Theater, "Die Blechtrommel" von Günter Grass am Berliner Ensemble, "Das Kalkwerk" von Thomas Bernhard  an der Schaubühne - diese Ausgabe "Quergelesen" stellt sich die Frage: Warum erobern gerade so viele Romane die deutschen Theaterbühnen? Außerdem stellen wir ein paar Neuerscheinungen aus den USA und Polen vor.

Buchinfos und Beiträge zum Nachhören

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  • Szczepan Twardoch 

    rbb

    Der Boxer

    Historischer Roman
    Übersetzung: Olaf Kühl
    546 Seiten
    ISBN: 978-3-7371-0008-3
    € 22,95
    Verlag Rowohlt Berlin

    Eine Rezension von Renée Zucker

  • Nell Zink 

    rbb

    Nikotin

    Roman
    Übersetzung: Michael Kellner
    478 Seiten
    ISBN: 978-3-498-07670-2
    € 22,95
    Verlag Rowohlt

    Eine Rezension von Nadine Kreuzahler
    Buchpremiere im Maschinenhaus der Kulturbrauerei am 25. Januar

  • Juli Zeh 

    rbb

    Unterleuten

    Roman
    640 Seiten
    ISBN: 978-3-630-87487-6
    € 24,99
    Verlag Luchterhand

    Ein Beitrag von Nadine Kreuzahler über die Adaption von Romanen für das Theater im Fall von Juli Zehs "Unterleuten" am Hans-Otto-Theater Potsdam

  • Hans Joachim Schädlich 

    Felix und Felka

    Biografischer Roman
    305 Seiten
    ISBN: 978-3-498-06437-2
    € 19,95
    Verlag Rowohlt

    Buchpremiere im Literarischen Colloquium Berlin am 24. Januar

  • Marco Tschirpke 

    Empirisch belegte Brötchen

    Gedichte und Geschichten
    176 Seiten
    ISBN: 13-978354837667
    € 12,00
    Verlag Ullstein

    Buchpremiere im Pfefferberg Theater am 22. Januar

Literarische Neuigkeiten der vergangenen Woche

+++ Die Akademie der Künste hat am Mittwoch den Nachlass des Schriftstellers und Lyrikers Nicolas Born übernommen. Das Archiv umfasst mehr als 50 Kästen und lagerte fast über 40 Jahre in einem alten Schrank in der Elbmarsch. Born brachte in den 60er und 70er Jahren einen ganz eigenen Ton in die deutsche Literatur ein. Zu seinen bekanntesten Werken zählt sein Roman "Die Fälschung", der auch verfilmt wurde.

+++ Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels sucht Kandidaten für seinen Friedenspreis, den er im Oktober traditionell auf der Frankfurter Buchmesse vergeben will. Gesucht wird eine "Persönlichkeit, die durch ihre Tätigkeit auf den Gebieten der Literatur, Wissenschaft und Kunst zur Verwirklichung des Friedensgedankens beigetragen hat", so der Börsenverein. Jeder kann mitmachen und Vorschläge einreichen, und zwar bis zum ersten März.

+++ Der Deutsche Krimipreis geht in diesem Jahr an den Berliner Autor Oliver Bottini für seinen Roman "Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens". Oliver Bottini erzählt von einem rumänischen Ermittler, den ein Mord an einer jungen Deutschen nach Mecklenburg führen. Der internationale Preis geht diesmal an John Le Carré für "Das Vermächtnis der Spione". Der Preis ist undotiert und wird von einer Jury aus Literaturkritikern und Buchhändlern vergeben.

Sendung

Die Schauspielerin Sophie Nelisse als Liesel Meminger in einer Filmszene des Kinofilms "Die Bücherdiebin". (Bild: dpa)
dpa

Quergelesen

Das Literatur-Magazin bietet Interviews und Gespräche mit Literaten und Verlegern, berichtet über Preise und Preisträger von Büchner bis Bachmann sowie über Festivals und Lesungen.