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Die aktuelle Sendung

Vytautas, Obdachloser aus Litauen, in Berlin
rbb

Obdachlose aus Osteuropa in Berlin

Viele Berliner haben sie irgendwo schon gesehen: Obdachlose, die polnisch, russisch oder eine andere osteuropäische Sprache sprechen. Die meisten von ihnen sind EU-Bürger. Es steht ihnen frei, dahin zu gehen, wo sie sich besser versorgt fühlen. Die Berliner Hilfseinrichtungen kümmern sich. Doch ist das gerecht? Julia Rehkopf und Oliver Soos haben ein Jahr lang Obdachlose aus Osteuropa in Berlin begleitet - fürs Inforadio und für das rbb-Fernsehen. 

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Sendungsarchiv

Fahrgäste in einer U-Bahnstation in Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang
imago/Alexander Demianchuk

Besuch in einem abgeschotteten Land

Seit September ist Kathrin Erdmann neue ARD-Korrespondentin für Ostasien. Erstmals bekam sie jetzt ein Journalisten-Visum für das abgeschottete Nordkorea und konnte sich - natürlich unter ständiger Begleitung - ein Bild vom Leben im Land des Diktators Kim Jong-Un machen. Zwischen Schein und Wirklichkeit: Eine Reportage über den vermeintlich ganz normalen Alltag in Nordkorea.

Wasserblick - um dieses Areal geht es (Bild: rbb/Thomas Rautenberg)
rbb

Der Kampf um die Rummelsburger Bucht

Berlin wächst, immer mehr Brachen werden zugebaut. Das Ufer des Rummelsburger Sees in Lichtenberg ist so ein Gebiet, um das Investoren und Anwohner kämpfen. Seit 25 Jahren wird in der Rummelsburger Bucht geplant und diskutiert - ein Vierteljahrhundert voller Missverständnisse und Stillstand. Inforadio-Reporter Thomas Rautenberg hat sich vor Ort umgesehen und mit Beteiligten gesprochen.  

Ausblick auf die Grünfläche vom Wasserturm in Prenzlauer Berg
rbb/Inforadio/Henrike Möller

Wer wohnt eigentlich wo und warum?

Es gibt diese besonderen Orte in Berlin, bei denen man sich unwillkürlich fragt: Wer wohnt eigentlich hier? Mal sind das stadtbekannte Gebäude, die in jedem  Reiseführer stehen, mal skurrile Orte, die einfach neugierig machen. Inforadio Reporterin Henrike Möller hat sich aufgemacht und es an drei ganz unterschiedlichen Häusern mal probiert: Klingeln, abwarten, vielleicht macht ja jemand auf. Tatsächlich: in drei Fällen hatte sie Glück und bekam drei ungewöhnliche Wohnungen zu Gesicht.

SYMBOLBILD: 09.10.2018, China, Peking: Eine chinesische Flagge weht vor einer katholischen Kirche in Peking.
kyodo

Mit Gottes Hilfe: der furchtlose Prediger von Chengdu

Es gibt in China nicht viele Menschen, die sich das so offen trauen: Wang Yi ist Pastor einer protestantischen, chinesischen Untergrundkirche in Chengdu im Südwesten Chinas. Angst hat er nicht: von der Kanzel predigt er gegen die Kommunistische Partei und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping. Axel Dorloff, unser Korrespondent in Peking, hat den mutigen Mann getroffen. 

Langzeitarchiv

RSS-Feed
  • Historische Aufnahme der Breiten Straße in Pankow (Bild: privat)
    privat

    Das Schicksal der Familie Singermann

    Nicht nur die Synagogen brannten, an diesem Freitag vor 80 Jahren in Deutschland. Hinzu kamen eingeschlagene Schaufenster jüdischer Geschäfte, die dem Naziterror mit zahlreichen Opfern den zynischem Namen gaben: "Reichskristallnacht“. Glasscherben lagen damals auch gegenüber dem Rathaus Pankow auf dem Bürgersteig. Und auch aus Pankow flohen in der Folge Juden ins Ausland, wenn sie durften und bezahlen konnten. Matthias Schirmer erzählt eine Geschichte, die im Norden Berlins beginnt und nach Schottland führt.

  • ARCHIV: Spartakus-Aufstand in Berlin, Charlottenstraße, 20.11.1918
    imago/United Archives International

    Schicksalsjahr 1918: Der Umsturz aus dem Untergrund

    Die Revolution im 9. November 1918 beendete den 1. Weltkrieg und schaffte die Monarchie in Deutschland ab. Die Revolution aber geschah nicht von selbst. Sie war vorbereitet von einem geheimen Netzwerk in den Betrieben, den "revolutionären Obleuten". Sie arbeiteten seit Anfang des Jahres 1918 auf den Aufstand hin. Inforadio-Reporterin Carolin Haentjes erzählt anhand historischer Dokumente die Geschichte zweier Revolutionäre aus Berlin.

  • Brasiliens Präsident Bolsonaro (Bild: dpa/Agencia Brazil)
    dpa/Agencia Brazil

    Wohin rückt Brasilien?

    Eine Überraschung war es nicht, und doch ein Schock für viele: Jair Bolsonaro wurde trotz- oder vielleicht auch dank seines rechtsextremen und rassistischen Diskurses zum neuen Präsidenten der fünftgrößten Demokratie der Welt gewählt. Seit seiner Wahl gibt sich der 63-Jährige Fallschirmjäger gemäßigter. Doch was ist davon zu halten? Der Versuch eines Ausblickes von Anne Herrberg.

  • Ein Weg führt durch den Wald von Compiegne im Norden Frankreichs (Bild: imago/UIG)
    imago stock&people

    Der seltsame Wald von Compiègne

    Der Wald von Compiègne ist ein seltsamer Ort: Verwunschen, bedeutungsschwanger, geschichtsträchtig. Denn dort begann das Ende des Ersten Weltkriegs - und das ist auch heute noch spürbar, wie Korrespondentin Sabine Wachs festgestellt hat. In diesen Tagen wird in Frankreich an die historischen Ereignisse erinnert.

  • Eines ihrer größten Nachwuchstalente kommt - wie Donald Trump - aus New York. Alexandria Ocasio-Cortez – die 28jährige liberale Aktivistin aus der Bronx mischt die Demokratische Partei gerade auf. (Bild: imago/McGregor)
    imago stock&people/McGregor

    Der neue Stern am Demokratenhimmel

    Die Demokraten im US-Repräsentantenhaus hoffen sehr, dass sie am Dienstag bei den Midterm-Wahlen die Mehrheitsverhältnisse zu ihren Gunsten verändern können. Eines ihrer größten Nachwuchstalente kommt - wie Donald Trump - aus New York. Alexandria Ocasio-Cortez – die 28-jährige liberale Aktivistin aus der Bronx mischt die Demokratische Partei gerade auf. Georg Schwarte, unser Korrespondent in New York, stellt sie vor.

  • Fotos von der Baustelle der EUGAL-Leitung in Brandenburg /Foto: rbb/Inforadio/Th.Rautenberg
    rbb/Inforadio/Th.Rautenberg

    Die Erdgasleitung EUGAL in Brandenburg

    Wer derzeit durch Ostbrandenburg fährt, kann sie an verschiedenen Stellen sehen: Große, schwarze Rohre, die zur Erdgasleitung EUGAL zusammengeschweißt werden. Das ist Millimeterarbeit unter freiem Himmel.  Ab Ende 2019 soll die neue Leitung russisches Erdgas von der Ostsee nach Tschechien und damit quer durch Brandenburg transportieren. So geräuschlos die Trasse genehmigt wurde, so heftig wird über die Herkunft des Gases diskutiert. Inforadio-Reporter Thomas Rautenberg hat sich bei den Pipeline-Bauern umgesehen.

  • Ein Brandenburger StartUp möchte das Geschäft mit den Toiletten revolutionieren. Statt Chemie gibts Sägemehl - der menschliche Kompost soll anschließend verkauft werden. (Bild: Öklo/Krajci)
    Öklo/Krajci

    Die Klovolution: Ökoklos aus Brandenburg

    Für StartUps ist Berlin zuständig, so bewirbt sich die Hauptstadt jedenfalls. Aus Brandenburg hört man da vergleichsweise wenig. Dabei ist es für mache Unternehmen von Vorteil, außehalb der Metropole zu bleiben. Inforadio-Reporter Martin Adam hat ein StartUp besucht, das im sprichwörtlich und wahrsten Sinne des Wortes aus Scheiße Gold machen will: mit Öko-Toiletten zum Mieten.

  • Junge Rohingya-Frauen im Flüchtlingscamp Kutupalong in Bangladesch bei religiösen Studien (Bild: imago/ZUMA Press)
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    Rohingya in Bangladesch - Bildung gegen das Elend

    Für die meisten Rohingyas in Bangladesch sieht die Zukunft düster aus. Eigentlich sollen sie nach Myanmar zurückkehren. Doch dort geht der Völkermord unverändert weiter. Südasien-Korrespondent Bernd Musch-Borowska hat im Flüchtlingslager Kutupalong eine mutige junge Frau getroffen, die dem Elend durch Bildung entkommen möchte. Die 19-Jährige Rahima Akter hat entgegen etlicher Widerstände einen Schulabschluss gemacht.

  • Ein angeleinter Hund in der Nacht vor rauchenden Schornsteinen des Stahlwerkes Clairton (Bild: imago/ZUMA Press)
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    Trump holt durch Stahlzölle Stimmen im "Rostgürtel"

    Durch den US-Bundesstaat Pennsylvania zieht sich der sogenannte "Rostgürtel", die älteste und größte Industrieregion der USA. In der Stahl-Stadt Clairton bekamen die Demokraten jahrzehntelang über 70 Prozent der Wählerstimmen, doch bei der Präsidentschaftswahl 2016 unterstützen viele den republikanischen Präsidenten Trump. Wie die politische Stimmung in Clairton heute ist, beschreibt Korrespondent Martin Ganslmeier in seiner Reportage.

  • Müllsammler auf der indonesischen Insel Aceh (Bild: imago/Mimi Saputra)
    imago/Mimi Saputra

    Trag Deinen Müll zur Bank!

    Plastikmüll in den Weltmeeren: Für viele Menschen in Asien gehört das zum Alltag.  Zigtausende kleine und große Stücke Plastik sammeln sich jeden Tag zum Beispiel auf den Thousand Islands, den kleinen Inseln vor Indonesiens Hauptstadt Jakarta. Das hat die Bewohner dort jetzt auf kreative Ideen gebracht. Aus der Not machen sie die Tugend. Denn mit dem Plastik Müll läßt sich auch noch einiges sinnvoll anstellen. Unsere Südostasien Korrespondentin Lena Bodewein berichtet.

  • Schatten fallen an eine Hintergrundwand, als sich der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU, l) und der Tarek Al-Wazir (Bündnis 90/Die Grünen) nach der Unterzeichnung des Koalitionsvertrags im Landtag die Hand geben
    dpa

    Bilanz: Schwarz-Grün in Hessen

    Am Sonntag wählt Hessen einen neuen Landtag. Dem Bundesland geht es gut, die Wirtschaft boomt. Davon profitieren vor allem die Grünen, die seit 2013 gemeinsam mit der CDU in Wiesbaden regieren. Sie könnten - wie schon in Bayern - ein Rekordergebnis erzielen. Dagegen muss die CDU mit deutlichen Verlusten rechnen. Insgesamt wird die Arbeit der schwarz-grünen Koalition von den meisten Hessen positiv bewertet, dabei galt ein Bündnis aus CDU und Grünen im ehemals roten Stammland Hessen lange Zeit als undenkbar. Inforadio-Reporter Christopher Plass mit einer Bilanz.

  • Ein jemenitischer Junge schiebt eine Schubkarre mit Kanistern, um Wasser zu holen. (Bild: dpa)
    XinHua

    UN: "Wir verlieren den Kampf gegen den Hunger"

    Die Lage im Jemen ist dramatisch: Die Bevölkerung in dem vorderasiatischen Land leidet unter dem Krieg. Es droht eine Hungersnot, jeder Dritte ist unterernährt, Krankheiten wie die Cholera oder Diphterie breiten sich aus. Korrespondent Mark Kleber war im Jemen unterwegs und beschreibt, womit die Menschen zu kämpfen haben.  

  • Krumme Gurken aus Manschnow (Bild: rbb/Marie Asmussen)
    rbb

    Zu hässlich für den Supermarkt

    Krumme Möhren, knubbelige Kartoffeln, rote Bete, die nicht richtig rund sind - solches Gemüse landet als Viehfutter im Trog oder wird Treibstoff in der Biogasanlage. Von dem in Deutschland angebauten Gemüse gehen schätzungsweise vierzig Prozent verloren - nur wegen optischer Mängel. Wie es dazu kommt und wer das in Berlin und Brandenburg ändern möchte, das hat Reporterin Marie Asmussen recherchiert.

  • Ein Demonstrant protestiert vor einer Polizeikette gegen Nicaraguas Regierung von Präsident Ortega (Bild: imago/Agencia EFE)
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    Die tiefe Krise Nicaraguas

    Mindestens 300 Tote, tausende Menschen auf der Flucht und die Wirtschaft am Boden - das mittelamerikanische Nicaragua steckt in einer tiefen Krise. Vor einem halben Jahr begannen heftige Proteste gegen die Regierung von Präsident Daniel Ortega, die von den Sicherheitskräften immer wieder brutal niedergeschlagen werden. Korrespondentin Anne Mellmann beschreibt, wie es den Menschen in Nicaragua im Moment geht.  

  • Flur im Wohnheim Franziska (Bild: rbb/Tiegs)
    rbb/Tiegs

    Leben am Abgrund - der Alltag in Familienwohnheimen

    Wer seine Wohnung verliert, hat ein Problem. Genauso wie Leute, die hierzulande noch nie eine eigene Wohnung hatten - Flüchtlinge zum Beispiel. Doch wohin? In Berlin stehen rund 50.000 Menschen vor dieser lebenswichtigen Frage, darunter immer mehr Eltern mit Kindern. Die Stadt bringt sie unter in Notunterkünften, Heimen oder Pensionen. Aber kommen sie da je wieder raus, bei diesem angespannten Wohnungsmarkt? Sylvia Tiegs berichtet.

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An Ort und Stelle: In unserer Inforadio-Reihe "Weltsichten" senden wir Reportagen der ARD-Korrespondenten aus aller Welt. 

Der digitale Mensch (Bild: imago/Jochen Tack)

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Erfahren Sie, was in der Netzwelt im Gespräch ist: Von Themen, die aktuell im Internet diskutiert werden, bis hin zu netzpolitischen Themen, Netzsicherheit und Technik-Trends. Außerdem schauen unsere Netzreporter ab und zu in ausländische Internetforen oder Blogs. Beiträge und Gespräche für Internet-Laien und Nerds.