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Die aktuelle Sendung

Die flagge der Hisbollah
imago/ZUMA Press

Immer mehr Sunniten im Libanon gehen zur Hisbollah

Die libanesische Hisbollah ("Partei Gottes") steht zu Syriens Präsident Assad, ebenso wie ihr enger Verbündeter, die iranische Führung. Alle drei - Iran, Syrien und die Hisbollah - sehen sich als Achse des Widerstandes gegen Israel. Auch deshalb gilt die Hisbollah Israel, den USA, aber auch vielen arabischen Staaten als "schiitische Terrormiliz". Doch diese religiöse Zuweisung ist längst nicht mehr zutreffend, wie ARD-Korrespondent Björn Blaschke berichtet.

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Sendungsarchiv

Archiv: Vereidigung von Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen (2016)
imago/Kyodo News

Wie Taiwan dem Druck Chinas trotzt

Vor zwei Jahren ist Tsai Ing-wen mit einem Erdrutschsieg zur Präsidentin Taiwans gewählt worden. Aber sie gehorcht nicht den Vorgaben Chinas, das die demokratisch regierte Insel immer noch als "abtrünnige Provinz" betrachtet. Pekings Druck auf Taiwan wächst – doch der "Leuchtturm der Demokratie" trotzt den Einschüchterungsversuchen, wie Ostasien-Korrespondent Jürgen Hanefeld berichtet.

Tangotänzer
imago/Horst Galuschka

Tango gegen Parkinson

Weltweit leiden mehr als sechs Millionen Menschen unter Parkinson, in Deutschland sind es etwa 300.000. Heilbar ist die Krankheit nicht. Man kann aber ihr Fortschreiten verzögern und die Symptome lindern: durch Medikamente und Bewegung - und auch durch Tanzen. Wie und warum vor allem Tango gegen Parkinson helfen kann, darüber berichtet Inforadio-Reporterin Marie Asmussen.

Künstlerin der Arbeit
Katharina Albrecht, Inforadio rbb

Künstlerin sucht Bauer

Die Künstlerin Antje Schiffers reist seit 18 Jahren durch die Welt, für ein außergewöhnliches Kunstprojekt: "Ich bin gerne Bauer und möchte es auch gerne bleiben" heißt es und es dokumentiert auf höchst ungewöhnliche Art und Weise das Leben und den Wandel der Landwirtschaft. rbb-Reporterin Katharina Albrecht hat sie bei einer Etappe in Brandenburg begleitet.

Miniatur Figur einer alleinerziehenden Frau mit Kind im Kinderwagen geht vor dem Logo der Bundesagentur fuer Arbeit
imago/Ralph Peters

Gefangen in Hartz IV

Die deutsche Wirtschaft brummt, überall werden Arbeitskräfte gesucht - von der Aushilfe bis zur Fachkraft. Und trotzdem gibt es 800.000 Langzeitarbeitslose. Welche Probleme haben diejenigen, die erst einmal in der Hartz-IV-Spirale stecken? Für den zweiten Teil ihrer Reportage hat Inforadio-Reporterin Sylvia Tiegs in Berlin und Potsdam nach Antworten gesucht.

Langzeitarchiv

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  • Arbeitsloser vor dem Jobcenter
    imago/Future Image

    Der schwere Weg aus Hartz IV

    Egal wie gut die Wirtschaft läuft – die Zahl der Langzeitarbeitslosen sinkt einfach nicht. Allein in Berlin sind rund 118.000 Männer und Frauen seit Jahren ohne einen Job. Warum ist der Weg aus Hartz 4 so wahnsinnig schwer? Sylvia Tiegs hat sich mit einem getroffen, der den Absprung geschafft hat – und mit dem, der ihm dabei geholfen hat.

  • Mann mit Nicaragua-Flagge bei Protesten in Masaya
    imago/Agencia EFE

    Aufruhr in Nicaragua

    In den vergangenen Tagen gab es in mehreren Städten Nicaraguas erneut Zusammenstöße zwischen Protestierenden und der Polizei. Von Oppositionellen verbreitete Videos zeigen, wie Demonstrierende Reifen in Brand setzten und Barrikaden errichteten. Seit April sollen mehr als 60 Menschen bei den Protesten gestorben sein. ARD-Korrespondentin Anne-Katrin Mellmann hat sich unter den Protestlern und Menschenrechtsorganisationen umgehört.

  • Francesco an Tesfalidet Tesfoms Grab
    ARD/Weiß

    Italiens Flüchtlingspolitik: Die Folgen des Libyen-Abkommens

    Immer weniger Migranten kommen übers Mittelmeer nach Italien. Aber die, die aus dem Meer gerettet werden, sind oft halbverhungert, schwer traumatisiert oder krank. Sie berichten von menschenunwürdigen Zuständen in Libyens Flüchtlingslagern. In die sie zum Teil wieder zurückmüssen: Seit Italien ein Abkommen mit Libyen geschlossen hat, werden zunehmend Migranten vom Meer zurück in den instabilen Staat gebracht, wie Lisa Weiß berichtet.

  • Petersdorf in Brandenburg: Mohn- und Kornblumen und andere Wildkräuter leuchten im Sonnenuntergang an einem Feldrand. (Bild: dpa)
    ZB

    Es geht auch ohne Glyphosat

    Die Bundesregierung will den Einsatz von Glyphosat möglichst schnell beenden - so steht es im Koalitionsvertrag. Wann und warum brauchen Bauern dieses Herbizid eigentlich? Und wie könnte man es auf dem Acker ersetzen? Um das herauszufinden, ist Marie Asmussen aufs Land gefahren, in den Süden Brandenburgs.

  • Parteiflaggen zur Wahl in Malaysia
    imago/ZUMA Press

    Paradies und Pulverfass - Wahlen in Malaysia

    Bei der Wahl in Malaysia am Mittwoch geht es in erster Linie um die Frage, ob der regierende Ministerpräsident Najib Razak trotz weitverbreiteter Korruptionsvorwürfe weitere fünf Jahre im Amt bleibt. Wer auf einen Regimewechsel in Kuala Lumpur hofft, hat vor allem eine Person im Auge: den 92-jährigen früheren Regierungschef Mahathir Mohamad. Korrespondent Holger Senzel berichtet aus Malysia.

  • Junge polnische Paramilitärs © rbb/Adrian Bartocha/Jan Wiese
    rbb

    Paramilitärs in Polen: "Für mein Land würde ich sterben"

    Rund 90.000 Männer, Frauen und Kinder trainieren in Polen in sogenannten paramilitärischen Einheiten. Der starke Zulauf wird von der polnischen Regierung nicht nur gutgeheißen, sondern aktiv unterstützt. Adrian Bartocha und Jan Wiese haben in einer polnischen Kleinstadt in unmittelbarer Nähe der Grenze zu Deutschland den Kommandanten einer solchen Einheit begleitet.

  • Der chinesische Präsident Xi Jinping nimmt an einer Veranstaltung zum Gedenken an den 200. Geburtstag von Karl Marx in der Großen Halle des Volkes teil. (Bild: dpa)
    XinHua

    Karl-Marx-Rap auf Chinesisch

    Nicht nur Deutschland erinnert in diesen Tagen an seinen weltberühmten Philosophen Karl Marx, der am 5. Mai vor 200 Jahren geboren wurde. Auch in China wird er verehrt - seine Ideen und Theorien, der Marxismus, gehören bis heute zur offiziellen Staatslehre. Das Land lässt kaum etwas unversucht, um an Marx zu erinnern - selbst ein Rap gehört dazu, wie ARD-Korrespondent Axel Dorloff berichtet.  

  • Baustelle der Europacity Berlin an der Heidestrasse in Moabit (Bild: imago/F.Boillot)
    imago stock&people

    Berliner am Bauen beteiligen

    SPD, Linke und Grüne haben sich ein Schlagwort im Berliner Koalitionsvertrag besonders dick und rot angestrichen: Bürgerbeteiligung. Wo gebaut wird, da sollen die Berliner mitreden dürfen - zumindest, wenn die Stadt der Bauherr ist. Thorsten Gabriel über den Versuch der Politik aus Betroffenen Beteiligte zu machen.  

  • Säugling beim Kinderarzt
    imago/Westend61

    Hohe Säuglingssterblichkeit in Neukölln: Ursachenforschung

    Die Säuglingssterblichkeit liegt im Berliner Bezirk Neukölln rund doppelt so hoch wie im Berliner Durchschnitt, das beweist die Statistik. Doch woran liegt das? Am Fachärztemangel, wie kürzlich ein CDU-Gesundheitsstadtrat in den Raum stellte? Oder doch am Verhalten der Eltern? Inforadio-Reporter Thomas Rautenberg ist dieser Frage nachgegangen.

  • Blick in einen Raum der Ausstellung "Welcome to Jerusalem" mit Ausschnitt aus der Dokumentation "24h Jerusalem" (Bild: Jüdisches Museum Berlin/Yves Sucksdorff)
    Jüdisches Museum Berlin

    Virtueller Besuch in Jerusalem

    Die Ausstellung "Welcome to Jerusalem" im Jüdischen Museum Berlin zeigt den Besuchern seit Donnerstag einen einzigartigen Blick auf die Stadt: Mithilfe von Virtual-Reality-Brillen können sie vier Kurzfilme aus Jerusalem sehen - in einem 360-Grad-Rundumblick. Gedreht hat sie der jüdisch-schweizerische Regisseur Dani Levy. rbb-Reporter David Donschen war bei dem ungewöhnlichen Dreh in der Heiligen Stadt dabei.  

  • Doha in Katar
    imago/ITAR-TASS

    Katar: Das saudische Eigentor

    Wenn es das Ziel Saudi-Arabiens war, Katar mit seinem Boykott von der Seite des Iran zu bewegen, dann ist das deutlich nach hinten losgegangen. Viel mehr hat der Boykott Doha und Teheran noch enger zusammen rücken lassen, wie ARD-Korrespondentin Anna Osius berichtet.

  • Büste von Karl Marx in der Karl-Marx-Allee. (Quelle: rbb/Susanne Bruha)
    rbb/Bruha

    Karl Marx in der Karl-Marx-Allee

    "Das Kapital" von Karl Marx ist ein fundamentales Werk - für die, die es gelesen haben, und für die anderen auch. Und alle sind sich einig: Die Marxsche Kritik am Kapitalismus und seinen Produktionsbedingungen ist heutiger denn je. In Berlin gibt es immerhin zwei Straßen, die den Namen des Gesellschaftstheoretikers tragen. Aber wieviel Karl Marx lebt da eigentlich noch weiter? Inforadio-Reporterin Susanne Bruha ist in die Karl-Marx-Allee gefahren.

  • Theater am Kurfürstendamm - Szenenfoto aus dem Erfolgsstück "Pension Schöller" mit Wilfried Glatzeder (Mi.)
    imago/Scherf

    Letzter Gong für Kudamm-Bühnen

    In der Berliner Komödie und im Theater am Kurfürstendamm läuft der Endspurt vor dem Abriss der Traditionshäuser. Ende Mai ertönt der letzte Gong vor dem Umzug ins Übergangsquartier Schiller Theater. Kulturreporterin Ute Büsing hat die Stimmungslage bei Schauspielern und Mitarbeitern eingefangen.

  • Zum Themendienst-Bericht von Benedikt Wenck vom 7. Dezember 2017: Die modernen Datenkraken sind Online-Dienste: Sie sammeln alle möglichen Nutzerdaten.
    dpa-Zentralbild

    Experte: "Facebook profitiert von der Wut seiner Nutzer"

    Das "Zentrum für Humane Technologie", das sind ehemalige Mitarbeiter und Investoren von Facebook, Google und anderen Tech-Unternehmen. Sie haben bereits sieben Millionen Dollar für eine Kampagne namens "The Truth about Tech" ("Die Wahrheit über Tech") gesammelt. Damit wollen sie Schüler, Lehrer und Eltern über Gefahren sozialer Netzwerke aufklären. ARD-Korrespondent Marcus Schuler berichtet.

  • Dichter Verkehr in der afghanischen Hauptstadt Kabul (Bild: imago/Ahmad Massoud)
    imago stock&people

    Afghanistan: Eine Radioshow als Problemlöser

    In der morgendlichen Rush Hour in Kabul hört man aus fast jedem Auto die gleichen Stimmen. Fünf Mal die Woche läuft die Morningshow "Safay Shaher", in der Menschen von ihren Problemen erzählen: Von Vergewaltigern, Stromausfällen oder Korruption. Die Anrufer trauen weder der Regierung noch der Polizei. Silke Diettrich über die Radioshow, die Probleme löst.

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An Ort und Stelle: In unserer Inforadio-Reihe "Weltsichten" senden wir Reportagen der ARD-Korrespondenten aus aller Welt. 

Der digitale Mensch (Bild: imago/Jochen Tack)

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