Nahaufnahme

Symbolbild Sommerpause: Boote auf einem See (Bild: imago/Photocase)
imago/Photocase

Nahaufname ist in der Sommerpause

Liebe Hörerinnen und Hörer,
die Nahaufnahme ist bis zum 19. August in der Sommerpause. In dieser Zeit strahlen wir Wiederholungen der Sendung aus. Im Langzeitarchiv finden Sie die Produktionen der letzten vier Wochen. Ab dem 20. August gibt es dann täglich wieder neue Reportagen.

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Sendungsarchiv

Schloss Wiepersdorf (Bild: Dominik Lenz/Inforadio)
Dominik Lenz/Inforadio

Schloss Wiepersdorf bald ohne Künstler

Schloss Wiepersdorf, rund 80 Kilometer südlich von Berlin, ist eine Art Arkadien für Künstler und Kulturliebhaber weit über Brandenburg hinaus. Zum einen als Lebens- und Ruhestätte des Dichterpaares der Romantik Bettina und Achim von Arnim, zum anderen als Haus, in dem seit Jahrzehnten exklusive Stipendien an Künstler vergeben werden. Die jetzigen Stipendiaten sind aber die vorerst letzten, denn das Haus wird wegen Renovierung geschlossen. Dominik Lenz hat die kämpfenden Künstler besucht.

Schüler in Kenia auf dem Heimweg (Bild: imago/Don Wilson)
imago/Don Wilson

Kenia: Wer Bildung will, muss leiden

Endlich Ferien! Nach der heutigen Zeugnisausgabe steht für die Schülerinnen und Schüler in Berlin und Brandenburg die schönste Zeit des Jahres an. Dass der Schulbesuch weltweit ein besonderes Privileg ist, daran denken hierzulande wohl die wenigsten. Während bei uns die Kleinen oft per Auto von der Haustür bis zur Schultür gebracht werden, können Kinder in Afrika davon nur träumen, vor allem in den ländlichen Gebieten.  Unsere Kenia-Korrespondentin Linda Staude hat Kinder begleitet, die gar nicht weit entfernt von der Hauptstadt Nairobi in die Schule gehen.

Umzug Ethnologisches Museum: Rumpf des Luf-Bootes in Transportkisten; © Andrea Handels
Andrea Handels

Humboldt Forum: Die Kunst hält Einzug

Das Humboldt Forum im Berliner Schloss soll Ende 2019 eröffnen. Doch schon jetzt ziehen die sogenannten Großobjekte aus dem Ethnologischen Museum und dem Museum für Asiatische Kunst dort ein. Mit Sondertransporten werden sie aus Dahlem ins Humboldt Forum gebracht, teilweise sogar nachts. Andrea Handels hat diesen außergewöhnlichen Umzug begleitet.

Eine Marokkanerin sitzt am Hafen von Essaouria (Bild: imago/Westend61)
imago/Westend61

Die “Maultier-Frauen“ von Ceuta

An der Grenze zwischen Marokko und der spanischen Exklave Ceuta gibt es seit Jahren einen lebhaften Warenverkehr: Marokkaner kaufen zollfrei Konsumgüter in Ceuta, bringen sie nach Marokko, um sie dort weiter zu verkaufen. Es sind vor allem Frauen, die riesige Pakete transportieren – das hat ihnen den Namen "Maultier-Frauen" eingetragen. Und tatsächlich schuften die Frauen wie Lasttiere, wie sich Korrespondent Jens Borchers überzeugen konnte.

Langzeitarchiv

RSS-Feed
  • Demonstranten der rechtspopulistischen Partei AfD vor dem Berliner Kanzleramt (Bild: imago/IPON)
    imago stock&people

    Die AfD erfindet sich neu

    Als wirtschaftsliberale Partei startete sie einmal, die "Alternative für Deutschland". Nach mehreren Neuausrichtungen steht an diesem Wochenende beim Bundesparteitag in Augsburg die nächste Anpassung an: Weiter in Richtung sozialistisch und national. Hauptstadt-Korrespondent Jens Wiening beschreibt die Ausrichtungstaktik - dafür hat er exklusiv unter anderem mit dem ehemaligen AfD-Parteichef Bernd Lucke und der Linken-Fraktionsvorsitzenden im Bundestag, Sahra Wagenknecht, gesprochen.

  • Rund 80 Schwimmer starten beim Berliner Flussbad Pokal 2015 am Bode-Museum (Bild: dpa)
    dpa

    Plantschen an der Museumsinsel: Das Flussbad Berlin

    Am Sonntag springen mehr als 400 mutige Schwimmer mitten in Berlin in die Spree - sie kämpfen um den "Flusspokal". Und wenn es nach einer Gruppe engagierter Bürger ginge, könnten sie bald regelmäßig dort schwimmen: Der Verein "Flussbad Berlin" bemüht sich schon lange darum, die Innenstadt-Spree wieder badetauglich zu machen - so wie früher. Sylvia Tiegs über 100 Jahre Baden im Berliner Fluss.  

  • Frauen stehen Schlange an einem Wassertanker
    imago/Hindustan Times

    Die schlimmste Wasserkrise in der Geschichte Indiens

    In Indien leiden mehr als 600 Millionen Menschen (etwa die Hälfte der Bevölkerung) unter extremer Wasserknappheit. Laut Regierungsbericht haben schon in zwei Jahren mehr als 20 Großstädte kein Grundwasser mehr zur Verfügung. Im Jahr 2030 werde der Wasserbedarf in Indien doppelt so groß sein, wie die vorhandenen Ressourcen. Korrespondent Bernd Musch-Borowska berichtet aus einem Stadtteil in Delhi, der nicht an die Wasserversorung angeschlossen ist.

  • Imago

    Opioide: Die neue Trenddroge im HipHop?

    175 Amerikaner sterben pro Tag an Opioiden, also an starken Schmerz- und Betäubungsmitteln. Das sind mehr Tote als durch Autounfälle und Waffen zusammen. Auch bei uns werden Opioide so langsam zum Thema - und zwar im Deutsch Rap. Immer mehr deutsche Rapper erwähnen Codein, Tilidin und andere Schmerzmittel in ihren Songtexten. Inforadio-Reporterin Henrike Möller hat sich in der Berliner Hiphop-Szene umgehört.

  • SYMBOLBILD: Ein Massai in Kenia mit einem Mobiltelefon, AD September 2013
    imago/Nature Picture Library

    Kenia: Kampf gegen Cybermobbing oder Zensur?

    Etwa 39 Millionen Kenianer haben ein Handy und nutzen es ausgiebig, vor allem für Soziale Medien im Internet. Die sind eine dringend benötigte Quelle, aber auch berüchtigt für Hassreden, Fake News und Propaganda - nicht ungefährlich in einem Land mit vielen schwelenden Konflikten. Die Regierung will nun Cyberkriminalität unter Strafe stellen. Regierungskritische Journalisten und Blogger sehen darin einen Maulkorberlass, um kritische Stimmen abzuwürgen. ARD-Korrespondentin Linda Staude berichtet aus Nairobi.

  • Kleingartenanlage Freiheit in Berlin Neukölln
    rbb/Thomas Rautenberg

    Lauben ohne Zukunft?

    Berlin braucht Wohnungen, doch die Bauplätze sind knapp. Mehr und mehr geraten deshalb auch die Kleingärten in den Fokus der Baulobby. Sie machen rund drei Prozent der Gesamtfläche von Berlin aus. Bis zum Ende des Jahres will die zuständige Senatsverwaltung den so genannten Kleingartenentwicklungsplan vorlegen. Erst dann steht fest, welche Gärten auf Dauer bleiben können und welche Parzellen geräumt werden müssen. Die Unsicherheit unter den Kleingärtnern ist groß, hat Thomas Rautenberg bei einem Besuch in der Kolonie "Freiheit" in Neukölln festgestellt.

  • David Eckert, Landesvorsitzender Junge Alternative Berlin, in seinem Büro stehend, AD 06/2018
    rbb/ARD Hauptstadtstudio/C.Reible

    Wer sind die Jungen Alternativen?

    Seit fünf Jahren gibt es die Junge Alternative, die Jugendorgansiation der AfD, kurz JA. David Eckert leitet den Berliner JA-Landesverband. Hauptstadt-Korrespondent Jens Wiening hat Eckert bei seiner Arbeit begleitet - und auch in das Kellergewölbe eines Berliner Restaurants. Dorthin hat die Junge Alternative AfD-Interessierte eingeladen, um über Hochschulpolitik zu informieren.

  • Sir Simon Rattle
    imago/ZUMA Press

    Byebye, Sir Simon!

    Am Mittwoch steht er zum letzten Mal als Chefdirigent in der Berliner Philharmonie: Sir Simon Rattle gibt nach 16 Jahren den Taktstock ab. Mahlers 6. Sinfonie wird er dirigieren. Maria Ossowski ist in den vergangenen Tagen in der Philharmonie gewesen, hat Musiker besucht und sich umgehört.

  • Shady El Ghazaly
    ARD/Anna Osius

    Ägyptens Oppositionelle leben in ständiger Angst

    Wohin führt der Weg Ägyptens? Präsident Abd al-Fattah as-Sisi wurde im Frühjahr wiedergewählt. Seitdem gerät die Opposition im Land zunehmend unter Druck: Tausende Aktivisten, Menschenrechtsanwälte und politische Oppositionelle wurden in den vergangenen Wochen in Ägypten verhaftet. Korrespondentin Anna Osius hat mit einigen von ihnen gesprochen.

  • Bei der Parlamentswahl im Libanon vor einem Monat wurde erstmals eine Kandidatin gewählt, die aus dem sog. „Unabhängigen Lager“ stammt: Paula Yacoubian. (Bild: dpa/Ammar)
    dpa/abaca/Ammar

    Paula Yacoubian: Libanons erste unabhängige Parlamentarierin

    Bei der Parlamentswahl im Libanon vor einem Monat wurde erstmals eine Kandidatin gewählt, die aus dem sog. "Unabhängigen Lager" stammt: Paula Yacoubian. Sie ist angetreten, nicht für eine der 18 anerkannten Religionsgemeinschaften Politik machen zu wollen, sondern für alle Libanesen. Damit steht sie allein da: Alle anderen Politiker stehen für eine Religionsgemeinschaft. Korrespondentin Nina Amin hat die frisch gewählte Parlamentarierin in Beirut getroffen und stellt sie vor.

  • Frauen in Rize bei der Tee-Ernte
    imago/ZUMA Press

    Wahlkampf in der türkischen Provinz Rize

    Kurz vor der Präsidentschaftswahl in der Türkei steht die Provinz Rize im Nordosten des Landes im Mittelpunkt des Wahlkampfes. Der Vater von Recep Tayyip Erdogan kommt von dort, Erdogan selbst wird in der Region hoch verehrt. Aber auch sein Herausforderer Muharrem Ince versucht im Wahlkampf damit zu punkten, dass seine Mutter aus Rize stammt. Korrespondent Christian Buttkereit hat sich den Wahlkampf dort angesehen.

  • Glastrinkhalme der Firma HALM
    rbb/Sylvia Tiegs

    Plastikmüll vermeiden - geht das?

    An einem Cocktail trinkt man vielleicht 20 Minuten. Der Plastikhalm aus dem Cocktail aber braucht hunderte Jahre, bis er von allein verrottet. Oder er muss mit viel Energie verbrannt werden. Die EU-Kommission hat nun kürzlich beschlossen: Plastikhalme und ähnliche Einweg-Artikel sollen vom Markt. Was bedeutet das aber für all diejenigen, die täglich damit hantieren - und zwar in Massen? Das hat Sylvia Tiegs Unternehmer und Kunden in Berlin gefragt.

  • Stahlseine werden als Träger gespannt
    rbb/Thomas Rautenberg

    Niedrigere Hochspannungsleitungen - höhere Akzeptanz

    Immer mehr Windstrom muss von den Erzeugern im Norden Brandenburgs zu den Verbrauchern im Süden des Landes fließen. Doch hohe Strommasten stören das Landschaftsbild. Um mehr Akzeptanz zu bekommen, will der ostdeutsche Stromnetzbetreiber 50Hertz seine Freileitungen deutlich kleiner machen. compactLine heißt sein Pilotprojekt, das sich Inforadio-Reporter Thomas Rautenberg angeschaut hat.

  • Symbolbild: Nordkoreanische Schülerinnen
    imago/Xinhua

    Der Heimat treu - Nordkoreanische Schulen in Japan

    Bis heute leben in Japan hunderttausende Koreaner - auch Nordkoreaner. Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass es dort auch nordkoreanische Schulen gibt - ganze 66 sind es, die von Pjöngjang mitfinanziert werden. Asien-Korrespondent Jürgen Hanefeld hat eine dieser Schulen besucht, in denen mitten in der japanischen Wirklichkeit die Porträts der Kims hängen.

  • Die Freundschaftsbrücke verbindet die chinesische Grenzstadt Dandong mit Nordkorea (Bild: imago/Kyodo News)
    imago stock&people

    Eine Brücke nach Nordkorea

    Dandong ist die wichtigste chinesische Grenzstadt zu Nordkorea - nur der Yalu-Fluss liegt zwischen ihnen. Rund zwei Drittel des nordkoreanischen Handels passieren in Dandong. Das Treffen zwischen US-Präsident Trump und Nordkoreas Machthaber Kim lässt viele darauf hoffen, dass Nordkorea sich weiter öffnet. Korrespondent Axel Dorloff hat beobachtet, dass die Laune der Investoren in Dandong steigt - genauso wie die Preise.  

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