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Die aktuelle Sendung

Schafherde in Bulgarien
imago/Nature Picture Library

Tierseuche in Bulgarien: Ana kämpft um ihre Schafe

Der Alptraum jedes Viehbauern: Eine hochansteckende Virusinfektion. Im Südosten Bulgariens ist die so genannte "Pest der kleinen Wiederkäuer" erstmals in der EU nachgewiesen worden. Mehr als 4.000 Schafe und Ziegen mussten getötet werden. Für die Kleinbauern in der Region ist das eine Katastrophe. Finanziell und menschlich. Balkan-Korrespondent Srdjan Govedarica hat sich in der  Region umgesehen.

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Sendungsarchiv

Stark befahrene Kreuzung Prenzlauer Allee/Eberswalder Strasse in Berlin-Prenzlauer Berg
imago/Seeliger

Berlins täglicher Verkehrswahnsinn

Wenig kostet die Hauptstädter so viel Nerven wie der Berliner Straßenverkehr. Auch wenn die Statistik weniger Unfälle verzeichnet als in früheren Jahren - gefühlt wird es immer anstrengender. Egal, ob man motorisiert, per Rad oder zu Fuß unterwegs ist. Wie erlebt das der Profi? Inforadio-Reporterin Sylvia Tiegs wollte es wissen - und ist mit einem Berliner Fahrlehrer durch die Stadt gefahren.

Menschen aus Venezuela im Flüchtlingslager Janokoida in Pacaraima, Brasilien
Agencia Brazil

Flüchtlingsdrama: Brasilien wird zur Sackgasse für Venezolaner

Krankenhäuser ohne Medikamente, Supermärkte ohne Waren, Bankautomaten ohne Geldscheine: Die Wirtschaftskrise in Venezuela hat sich längst zu einer humanitären Katastrophe entwickelt. Und die autokratische, korrupte Regierung bekommt die Hyperinflation nicht in den Griff. Viele Venezolaner fliehen vor dem Mangel in die Nachbarländer. Die ärmsten Flüchtlinge stranden im Norden Brasiliens. Das bringt Probleme mit sich. Eine Reportage von Ivo Marusczyk.

Collage: links - Claudia Sünder (Bild: dpa/Christophe Gateau), rechts - Hans-Joachim Sünder (Bild: dpa/Uli Deck)
dpa/Christophe Gateau/Uli Deck

Die Konstruktion eines Skandals

Täglich gibt es brandaktuelle Themen, über die wir Sie hier im Inforadio schnell informieren wollen und müssen. Aber immer wieder landen auch Geschichten auf unserem Tisch, bei denen wir noch öfter als sonst nachfragen, bevor wir berichten. So war es auch bei den Vorwürfen eines Berliner Schriftstellers gegen die Pressesprecherin der Berliner Landesregierung, Claudia Sünder, in diesem Sommer. Auf den ersten Blick geht es um Betrug und möglicherweise die Verschleierung einer dunklen Vergangenheit. Sebastian Schöbel hat für uns recherchiert.

Dimsum in China (Bild: imago/Luca Tettoni)
imago/Luca Tettoni

Dim Sum - ein Frühstück, das zu Herzen geht

Kaum eine kulinarische chinesische Tradition ist weltweit so bekannt wie Dim Sum. Dabei handelt es sich nicht um ein einzelnes Gericht, sondern vielmehr um eine Art des gemütlichen Frühstücks mit der ganzen Familie. Wörtlich übersetzt bedeutet Dim Sum soviel wie "das Herz berührend", also im Sinne von "Kleine Leckerbissen, die das Herz berühren". Besonders fest verankert ist die Dim-Sum-Kultur im südchinesischen Guangzhou, dem früheren Kanton. Steffen Wurzel hat sich auf einer kulinarischen Expedition dorthin davon überzeugt, dass den Chinesen bei Dim Sum wirklich das Herz aufgeht.

Langzeitarchiv

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  • Wunderblutkirche Wilsnack, Ansicht der Außenfassade
    rbb/Inforadio/D.Lenz

    Die Wiederentdeckung der Wunderblutkirche

    Bad Wilsnack in der Prignitz und seine Wunderblutkirche St. Nikolai waren im Mittelalter der bedeutendste Wallfahrtsort in Nordeuropa. Die Reformation machte allerdings Schluss mit dem Blutwunderglauben und die Stadt verlor schnell an Bedeutung. Was blieb ist die riesige Kirche - und die ist seit kurzem ein Denkmal mit nationaler Bedeutung. Für Bad Wilsnack bedeutet das: Es fließt wieder sehr viel Geld in die Stadt und die träumt von einem neuen Aufschwung. Dominik Lenz berichtet über ein wiedergefundenes Bauwerk und wie es einen ganzen Ort verändert.

  • Die twitternde Kiefer - alle Baumdaten landen sofort im Netz
    Thomas Rautenberg/Inforadio, rbb

    "Der Wald von morgen wird anders aussehen"

    Es war heiß dieses Jahr - und der Jahrhundertsommer mit Trockenheit und Hitze hat auch dem Wald zu schaffen gemacht. Viele Bäume sind geschwächt. Was passiert, wenn nun die ersten Herbststürme kommen? Knicken die Bäume dann wie Steichhölzer ab? Und was heißt das für die Zukunft? Fragen, mit denen Inforadio-Reporter Thomas Rautenberg zum Thünen-Institut für ökologischen Waldumbau nach Eberswalde-Britz gefahren ist.

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  • Ein Bauer arbeitet auf einer Pyrethrum-Plantage in der Nähe von Naivasha in Kenia am 15.10.2015
    imago/Xinhua Afrika

    Weißes Gold: Pyrethrum-Anbau in Kenia

    Ein umweltfreundliches Pflanzenschutzmittel sollte eigentlich ein Selbstläufer sein - und heiß begehrt. Trotzdem lief einiges schief in Kenia. Bis vor einigen Jahren war das ostafrikanische Land Weltmarktführer bei Anbau und Export von Pyrethrum. Die weißen Blüten der Pyrethrum-Pflanze sind die Grundlage für ein umweltfreundliches Pflanzenschutzmittel. Aber Missmanagement durch ein Staatsmonopol hat die Produktion fast vollständig zum Erliegen gebracht. Das soll nun wieder anders werden. Tim Schauenberg hat sich vor Ort angesehen, wie die Bauern in Kenia für ein Comeback arbeiten.

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  • Touristen in Amsterdam
    imago/Hollandse Hoogte

    Amsterdam wehrt sich gegen die Touristen

    Sie kommen in Heerscharen: Im vergangenen Jahr waren es 18 Millionen Touristen - und jedes Jahr nimmt die Zahl um 10 Prozent zu. Vor allem kommen Menschen, die feiern wollen, sich betrinken und sich einfach nur daneben benehmen - so zumindest in den Augen der Amsterdamer. Sie organisieren sich mittlerweile und protestieren gegen die Massen von Besuchern. Niederlande-Korrespondent Pascal Lechler hat sich die Situation angeschaut.

  • Löffel und Drogenbesteck im Berner Fixstübli (Bild: ARD/Dietrich Karl Mäurer)
    ARD/Dietrich Karl Mäurer

    Akzeptanz statt Ausgrenzung im Fixerstübli Bern

    1986 wurde in der Hauptstadt der Schweiz das weltweit erste Fixerstübli eröffnet. In der Anlaufstelle können Drogenabhängige in einem sauberen und geschützten Rahmen illegale Drogen konsumieren. Suchtexperten versuchen so, der Verelendung von Drogenabhängigen entgegenzuwirken. Die Fixerstüblis waren auch eine Maßnahme gegen die damals existierenden offenen Drogenszenen in Schweizer Städten. Ein Bericht von Dietrich-Karl Mäurer.

  • Neubauviertel am Hafen von Göteborg, Schweden
    imago/Rupert Oberhäuser

    Als Baby auf die Warteliste?! Wohnungsnot in Schweden

    Dass man in Berlin Wohnungsbesichtigungen mit Hunderten von Bewerbern über sich ergehen lassen muss, kennt man. Aber in Schweden, dem angeblich so intakten Land? Auch im Land von ABBA und Bullerbü ist der Wohnungsmarkt äußerst angespannt, wie Schweden-Korrespondent Carsten Schmiester festgestellt hat.

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  • Bausünde Bahnhof Schöneweide
    Thomas Rautenberg, rbb-Inforadio

    Niederschöneweide: Zwischen trostlos und todschick

    Der Bahnhof Schöneweide ist als gefährlich verschrien, nicht erst, seit dort im Juli zwei Obdachlose angezündet wurden. Ein paar Schritte weiter entwickelt sich Niederschöneweide zum familienfreundlichen Szene-Kiez. Thomas Rautenberg hat sich die Gegend zwischen schmuddeligem Bahnhof und schicken Eigentumswohnungen aus der Nähe angesehen und mit Menschen gesprochen, die - noch - dort wohnen.

  • Strand in Sumba, Indonesien
    imago stock&people

    Sumba - ärmste reiche Insel Indonesiens

    Knapp 18.000 Inseln hat das Archipel Indonesien, und fast jede hat ihren ganz speziellen Charakter. Manche sind bereits bekannte Ferienziele, wie etwa Bali. Das Potential dafür haben aber viele. Sumba zum Beispiel. Hier gibt es Savannen-Landschaften mit Wildpferden, kriegerische Turniere und: das Nihi Sumba, schon zweimal zum besten Hotel der Welt gewählt. Aber das hat sehr wenig mit dem Rest der Insel zu tun. Denn Sumba ist  gleichzeitig eine der ärmsten Inseln Indonesiens. ARD-Korrespondentin Lena Bodewein hat die Insel besucht und dort mit Menschen gesprochen, die das ändern wollen.

  • Zeinab, Hadeer und Yarah
    ARD/Udo Schmidt

    Ein Mädchenprojekt in den Slums von Kairo

    In den Randgebieten der ägyptischen Hauptstadt Kairo ist die Lebenssituation von Mädchen und jungen Frauen extrem schwierig. Die Armut schränkt ohnehin die Möglichkeiten ein und muslimische Normen werden dort besonders starr ausgelegt. Mädchen fühlen sich als Menschen zweiter Klasse, trauen sich kaum auf die Straße, werden missbraucht. Das Kinderhilfswerk Plan International versucht mit einem Projekt im Slum-Viertel Ezbat Khairallah den Mädchen  neues Selbstbewusstsein zu vermitteln. ARD-Korrespondent Udo Schmidt hat sich angesehen, wie das funktioniert.

  • 29.08.2018, Brandenburg, Neuzelle: Zisterziensermönche beten im Chorgestühl der katholischen Kirche des Klosters von Neuzelle.
    ZB

    Kloster Neuzelle wird wiederbelebt

    Manche sprechen schon von einem Jahrhundertereignis: Seit Sonntag ist in Neuzelle südlich von Frankfurt (Oder) wieder Kloster drin, wo Kloster drauf steht. Zisterziensermönche aus dem Wienerwald ziehen ins Pfarrhaus ein und gründen das Priorat Neuzelle. Ein Jahr lang waren einige von ihnen bereits auf Probe dort. Sie wollen den Glauben in die Wüste tragen, so heißt es. Und sie wollen bleiben. Sogar ein völlig neues Kloster soll in den kommenden Jahren gebaut werden. Michael Lietz hat die Mönche seit dem letzten Jahr begleitet.

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