Symbolbild: Wahlhelferinnen und -helfer bei der Wahl in Rheinland-Pfalz (Bild: imago images/ Sascha Ditscher)
imago images/ Sascha Ditscher
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- Berlin sucht 34.000 Wahlhelfende

Im Superwahljahr 2021 wird in Berlin am 26. September ein neuer Bundestag sowie das Berliner Landesparlament und die Berliner Bezirksparlamente neu gewählt. Landeswahlleiterin Petra Michaelis spricht über die Voraussetzungen für Wahlhelfende und eine Corona-Besonderheit in diesem Jahr.

Bei anderen Wahlen brauche man in der Regel etwa 21.000 Wahlhelferinnen und -helfer, so Michaelis. In diesem Jahr werden allerdings 34.000 Personen benötigt. Sie rufe daher die Berlinerinnen und Berliner dazu auf, sich als Wahlhelferin oder Wahlhelfer zur Verfügung zu stellen.


Keine speziellen Voraussetzungen als Wahlhelfende


Interessierte sollten die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen und am Wahltag 18 Jahre alt sein, so die Landeswahlleiterin. Besondere Voraussetzungen oder Vorkenntnisse gibt es für den Einsatz bei der Wahl nicht. Auch Brandenburgerinnen und Brandenburger können sich als Wahlhelfende melden, der Wohnsitz in Berlin sei nicht erforderlich, sagte Michaelis.


Erfrischungsgeld und eine Corona-Impfung


Für alle, die bei der Wahl helfen, gibt es ein sogenanntes "Erfrischungsgeld" in Höhe von maximal 60 Euro. In diesem Jahr werden die Wahlhelfenden auch gegen Corona geimpft – dies sei kein "Belohnung", so Michaelis, sondern eine Notwendigkeit zum Infektionsschutz. Wahlhelfende gehören automatisch der Prioritätsgruppe 3 an.


Was Sie über die Registrierung als Wahlhelferin oder Wahlhelfer wissen sollten, erfahren Sie unter www.berlin.de/wahlen

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