Symbolbild: Impfstoff des Herstellers AstraZeneca (Bild: dpa/ picture alliance/ Soumyabrata Roy/ NurPhoto)
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- EMA bewertet Nutzen höher als Risiken

Negativschlagzeilen sind für jeden Pharmahersteller schlecht – so auch für das Unternehmen AstraZeneca und seinen Corona-Impfstoff. Die EU-Arzneimittelbehörde EMA bestätigte am Mittwoch erneut das umstrittene Vakzin, Brüssel-Korrespondent Alexander Göbel berichtet.

EMA empfiehlt Astrazeneca weiter

Die Europäische Arzneimittelagentur empfiehlt den Corona-Impfstoff von Astrazeneca weiterhin uneingeschränkt.

Das geht aus der jüngsten Stellungnahme der EMA hervor. Zur Begründung heißt es, der Nutzen des Wirkstoffes sei höher zu bewerten als die Risiken.

Die EMA räumt ein, dass es einen Zusammenhang zwischen der Impfung mit Astrazeneca und Hirn-Thrombosen geben könnte. Diese Blutgerinnsel sollten aber als sehr seltene Nebenwirkung gelistet werden.

In Deutschland wird Astrazeneca vorerst nur über 60-Jährigen gespritzt, weil die Gerinnsel vor allem bei Jüngeren aufgetreten sind.

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Impfstoff von AstraZeneca
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Die EMA hat erneut Bedenken am AstraZeneca-Impfstoff geäußert. Doch ändern sollte man nach Auffassung der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft gar nichts. Die Öffentlichkeit sei schon maximal verunsichert: "Bei den Über-60-Jährigen würde ich ihn ohne zu zögern weiterverimpfen", sagt der Vorsitzende Wolf-Dieter Ludwig.

Àbel aus Halberstadt steht vor dem Testzentrum in der Anne-Frank Grundschule in Halberstadt und macht einen vorderen Nasenabstrich bei sich. (Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Matthias Bein)
picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Matthias Bein

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