Archiv: Fahrradweg in Berlin (Bild: dpa/ Paul Zinken)
dpa/ Paul Zinken
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- Streese: "Viele Pop-up-Radwege werden dauerhaft bleiben"

Auf einigen Berliner Straßen gibt es jetzt mehr Platz für Fahrräder. Pop-up-Radwege sollen den zunehmenden Velo-Verkehr auffangen und sind Teil der Verkehrsstrategie einer autofreieren Stadt, so Ingmar Streese, Staatssekretär für Verkehr in Berlin.  

Viele der Pop-up-Radwege seien nicht nur eine zeitweise Lösung, sondern sollen auch nach der Corona-Krise bleiben. Jetzt gelte es, die temporäre Anordnung in eine dauerhafte zu überführen, so Streese. Er geht derzeit nicht davon aus, dass Radwege wieder zurückgenommen werden müssen.

Fahrradverkehr in Berlin gestiegen


Der Fahrradverkehr habe bereits vor der Corona-Krise zugenommen, so Streese und sei durch die Pandemie noch einmal angestiegen. Künftig bewegt sich das Mobilitätskonzept der Stadt eher weg vom Auto. Allerdings braucht es weiterhin gute Lösungen für Menschen und Dienstleistungen, die auf das Autofahren angewiesen sind, so der Staatssekretär für Verkehr.

Beim öffentlichen Nahverkehr soll aufgestockt werden, so Streese. Dadurch können sich während der Pandemie Menschen leichter in Bus und Bahn verteilen. Zudem sollen damit Anreize geschaffen werden, durch mehr Angebot den Umstieg vom Auto zu erleichtern.  

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