Deportationsgleis 69 in Moabit
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- NS-Zeit: Spuren der Deportationen in Berlin

Hinter einer Wohnungstür oder in scheinbar gewöhnlichen Bahnschienen kann sehr viel Geschichte stecken - und viel Grausamkeit. Vor 80 Jahren bestiegen tausende Menschen in Berlin die Züge, die sie letztendlich in den Tod fuhren: Die Deportationen begannen. Spuren davon findet man heute noch. Von Harald Asel und Matthias Schirmer

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Das Mahnmal Gleis 17 am Bahnhof Grunewald erinnert an die tausenden Juden, die von diesem Gleis mit Zügen aus Berlin deportiert wurden.
dpa

Deportationen aus Berlin

Vor genau 80 Jahren begannen die Deportationen jüdischer Berlinerinnen und Berliner. Aus diesem Anlass findet eine Gedenkveranstaltung am Mahnmal Gleis 17 am S-Bahnhof Grunewald statt. Zehntausende Menschen wurden von dort aus in Ghettos oder Konzentrationslager verschleppt. Von Marcus Latton

Das GLEIS 69 erinnert an die Deportation von 30 000 Berliner Jüdinnen und Juden, die zwischen 1942 und 1944 von hier aus in Ghettos und Vernichtungslager deportiert wurden
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Erinnerung an die Deportation

Vor 80 Jahren begannen die Deportationen von Juden aus Berlin. Unter anderem am Bahnhof Grunewald wird am Montag daran erinnert. Am ehemaligen Güterbahnhof in der Quitzowstraße gibt es seit fünf Jahren den Gedenkort Gleis 69. Der pensionierte Kinderarzt Thomas Abel hat sich dafür eingesetzt. Matthias Schirmer hat mit ihm gesprochen.