Marco Polos Buch der Wunder, Künstler Master Boucicaut und Bedford, frühes 15. Jh.: Chinesischer Kaiser Kublai Khan (1214-1294) überreicht seinen Abgesandten, den Polos, die goldene Tafel, die ihr Pass ist (Bild: imago images/United Archives International)
imago images/United Archives International
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- Marco Polo, der Adoptivsohn Chinas

China war für die Europäer jahrhundertelang eine Terra incognita. Einer der wenigen Reisenden, die über das ferne Land berichteten, war Marco Polo. Doch war der venezianische Händler wirklich in China oder hat er einfach von unbekannten Quellen abgeschrieben oder Erzählungen anderer gelauscht? Axel Dorloff hat sich die chinesische Sicht schildern lassen.

Neben dem China im 13. Jahrhundert blickt ARD-Korrespondent Steffen Wurzel auf die Geschichte Chinas im 20. Jahrhundert zurück. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte das Land an der Seite der mächtigsten Staaten der Welt: eine Sichtweise, die die Jahrzehnten der Demütigung seit dem Opiumkrieg Ende des 19. Jahrhunderts vergessen machen kann.

Weiteres Thema der Sendung: das Ende des Zweiten Weltkrieges im pazifischen Raum. Der endete auch nicht mit den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki. Die im Juni eröffnete Ausstellung zur Potsdamer Konferenz auf Schloss Cecilienhof zeigt, dass es eine Zahl von Konfliktzentren auf der Welt gab, bei denen es zum militärischen Aufeinandertreffen