UNGARN, 7.6.2015, Budapest - XIV. Bezirk. Zusammen mit anderen rechtsradikalen Verbaenden begeht die Partei Jobbik den 95. Jahrestag des Friedensvertrages von Trianon (Versailles), der Ungarn zwei Drittel seines Staatsgebietes kostete. Sie fordern 'Gerechtigkeit fuer Ungarn', d.h. die Revision des Vertrages. - In grün die 'Ungarische Nationalgarde', in schwarz die 'Jugendbewegung der 64 Burgkomitate'.
picture alliance / JOKER
Bild: picture alliance / JOKER

- 100 Jahre Vertrag von Trianon

Am 4. Juni 1920 wurde der Vertrag von Trianon unterzeichnet, der Friedenschluss der Siegermächte des Ersten Weltkrieges mit Ungarn. Viele Teile des Landes gingen an neu gegründete Staaten verloren, viele ethnische Ungarn wohnten nun jenseits des geschrumpften Staatsgebietes. Ein Konfliktstoff, der bis heute anhält.

Friedensvertrag von Trianon, 4.Juni 1920 (Vertrag zwischen Ungarn und den Alliierten, unterzeichnet im Schloss Trianon in Versailles). - Ankunft der ungarischen Delegation, unter Fuehrung von Dr. Benard, begleitet von Colonel Henry (Bild: picture-alliance / akg-images)
Bild: picture-alliance / akg-images

Weitere Themen der Sendung

- Wiederveröffentlichung des Buches "Von Versailles bis Potsdam. Frankreich und das deutsche Problem" des französischen Botschafters André Francois-Poncet von 1949;
Neu herausgegeben von Thomas Gayda
Europa Verlag
400 Seiten
2020
26,00 €

- Eine kulturgeschichtliche Verbindung von Mensch und Tier: Anerkennung des Bernhardiners als Hunderasse vor 133 Jahren.