ARCHIV, Bonn, 18.5.1990: Bundeskanzler Helmut Kohl (l), DDR-Finanzminister Walter Romberg (M) und Bundesfinanzminister Theo Waigel (r) stoßen in Bonn auf die Vertragsunterzeichnung über die Schaffung einer Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen der Bundesrepublik und der DDR an (Bild: dpa)
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- "Die Kriegskassen sind voll" - 30 Jahre Währungsunion

Am 18. Mai 1990 wurde im Bonner Palais Schaumburg jener erste Staatsvertrag zur deutschen Einheit unterzeichnet, der die Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion ab 1. Juli festlegte. Vor allem in Berlin ist die Zeit mit zwei noch vorhandenen Währungen angesichts der offenen Grenze dramatisch. Moderator Harald Asel fasst die damaligen Debatten zusammen.

ARCHIV, 1.7.1990: Riesenandrang auf die Ost-Berliner Deutsche Bank: Es gab Verletzte als die Scheiben barsten (Bild: dpa)
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Weitere Themen der Sendung

Bis von der Öffentlichkeit verborgene, weil versteckte Reste der Berliner Mauer stehen nun unter Denkmalschutz, sowie die Eröffnung der Ausstellung "Zwischen Krieg und Frieden. Die Waldlager der Roten Armee in Brandenburg 1945" des Archäologischen Landesmuseums Brandenburg im Kornspeicher Neumühle, die zum Themenjahr von Kulturland Brandenburg gehört.

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DDR-Ministerpräsident Lothar de Maiziere (hinten links) und Bundeskanzler Helmut Kohl (hinten Mitte) während der Unterzeichnung des Staatsvertrags zur Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen der Bundesrepublik und der DDR durch den DDR-Finanzminister Walter Romberg (sitzend links) und Bundesfinanzminister Theo Waigel (sitzend rechts) am 18. Mai 1990
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Wirtschaftsunion: "Geburtsfehler der deutschen Einheit"

Am 18. Mai 1990 wurde der Staatsvertrag zur Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion zwischen der BRD und DDR unterzeichnet. Eine der schärfsten Kritikerinnen des Einheits-Prozesses ist die Publizistin Daniela Dahn. Warum? Darüber hat Jana Ebert mit ihr gesprochen.