Die Alliiierten-Truppen im Januar 1918 in Verdun (Frankreich)
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- Hundert Jahre Ende des Ersten Weltkriegs

2018 jährt sich das Ende des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal. Wird dies ähnlich aufmerksam verfolgt werden, wie das Erinnern an den Beginn vor vier Jahren? Wie sehr unterscheidet sich das Gedenken in den verschiedenen europäischen Ländern? Und warum? Darüber spricht Harald Asel mit dem Berliner Historiker Oliver Janz.

Zum 100. Mal wird sich 2018 das Ende des Erstem Weltkriegs jähren. Zum 100. Jahrestag seines Beginns vor vier Jahren waren die öffentlichen Debatten bestimmt von den unterschiedlichen Deutungen, wie es zur Eskalation der Gewalt kommen konnte. Und das auf einem Kontinent, dessen Bewohner noch kurz davor wenig von der heraufziehenden Katastrophe ahnten.

Wird das Kriegsende ebenso reflektiert und auf die heutige Zeit bezogen? Darüber spricht Harald Asel Oliver Janz. Der Historiker leitet den Arbeitsbereich Neuere Geschichte am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität und ist einer der Projektleiter der internationalen Online-Enzyklopädie 1914-1918-online. Zunächst einmal: hat das starke Interesse am Weltkrieg eingentlich angehalten?

Sendung

Historische Zeichnung, 19. Jahrhundert, Revolte in einer fränkischen Stadt im 12. Jahrhundert (Bild: imago)

Geschichte

Anhand von Reportagen, Gesprächen und Debatten widmet sich das Magazin dem Spannungsfeld zwischen gestern und heute. "Geschichte" sucht nach dem Wirken von Strukturen, Institutionen und Weltanschauungen, will Vergangenes sinnlich erfahrbar machen und Denkanstöße geben. Außerdem: Veranstaltungs- und Lesetipps.