ARCHIV, Ostafrika, geschätzt 1935: Der Missionar zeigt den Masai das bildgeschmückte Neue Testament (Bild: imago images/Arkivi)
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- Berliner Religionsgespräche - Mission

Christentum wie Islam folgen dem Auftrag, den Glauben weiterzuverbreiten. Ambivalent war das Handeln von Missionsgesellschaften in den Kolonien. Wie wirkt das Missionieren bis heute nach? Darüber diskutiert Harald Asel bei den Berliner Religionsgesprächen in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften mit seinen Gästen.

Christentum wie Islam unterscheiden sich in ihrem Missionierungsgedanke vom Judentum, dem weltweite Mission fremd ist. Die Mission ist nicht ohne kolonialen Kontext denkbar: Die Missionsgesellschaften waren in den Kolonien tätig und profitierten davon. Und manchmal, aber nicht immer, stabilisierten sie diese Herrschaft bei gleichzeitigem Transfer von Wissen, Kulturgütern aber eben auch praktischer und humanitärer Hilfe und Unterstützung.

Es diskutieren

Die Berliner Religionsgespräche sind eine Veranstaltung der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, des Verlags der Weltreligionen und der Udo-Keller-Stiftung.