ARCHIV, Berlin, 17.08.2020: Hochhäuser mit Wohnungen stehen nahe der Leipziger Straße (Bild: dpa)
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- Zukunft Wohnen

In den Städten in Deutschland mangelt es an bezahlbarem Wohnraum. Dies führt letztendlich zu längeren Arbeitswegen, verstärkt soziale Ungleichheit und schadet dem Klima. Wie wollen wir zukünftig wohnen und arbeiten? Darüber spricht Harald Asel mit seinen Gästen.

In den Ballungsgebieten wird zu wenig neu gebaut und die Mieten sind für viele Beschäftigte zu teuer. Dies hat weitreichende Auswirkungen auf Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen, die aus den attraktiven innerstädtischen Wohnlagen verdrängt werden, aber auch auf die Wirtschaft, wenn Beschäftigte sich Wohnraum in der Nähe ihres Arbeitsplatzes nicht mehr leisten können.

Ist die Mietpreisbremse die Lösung oder brauchen wir eine massive Ausweitung der öffentlichen Wohnraumförderung? Wie könnte eine gemeinwohlorientierte Wohnungspolitik aussehen, die den Wandel der Arbeit durch die digitale und sozial-ökologische Transformation einbezieht? Co-Working und Co-Living?

Mit Harald Asel diskutieren:

Dr. Reiner Braun, empirica (zugeschaltet);

Dr. Peter Diedrich, Verband Job & Wohnen e.V.;

Prof. Dr. Sebastian Dullien, Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung des Hans-Böckler-Stiftung (zugeschaltet);

Dr. Andrej Holm, Humboldt-Universität zu Berlin;

Inga Jensen, Deutscher Gewerkschaftsbund.

v.l.n.r.: Peter Diedrich, Inga Jensen, Andrej Holm, Harald Asel
Bild: Gerngross & Glowinski

Die Veranstaltung von Inforadio in Zusammenarbeit mit der Hans-Böckler-Stiftung wurde im Café Moskau in Berlin am 6. Oktober 2021 aufgezeichnet.