Berlin, 25.03.2019 - Protest, weil er nicht wählen darf. Mann türkischer Abstammung fordert Wahlrecht (Bild: imago images / Arnulf Hettrich)
imago images / Arnulf Hettrich
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- Politische Teilhabe in der Migrationsgesellschaft

Zur Vorbereitung politischer Entscheidungen wird die Expertise aus vielen Lebenswelten benötigt. Was ist mit den Erfahrungen und Forderungen von Menschen, die zugewandert sind? Über politische Partizipation in der Einwanderungsgesellschaft diskutiert Harald Asel mit seinen Gästen.

In Berlin ist 2021 ein Superwahljahr: Volljährige mit deutscher Staatsangehörigkeit dürfen den Bundestag und das Berliner Abgeordnetenhaus mitwählen. Wer mindestens 16 Jahre alt ist und die deutsche oder eine andere EU-Staatsangehörigkeit hat, ist für die Bezirksverordnetenversammlungen wahlberechtigt. Alle anderen bleiben außen vor. Wie steht es um deren jeweilige Sichtbarkeit und um ihren gesellschaftlichen Einfluss?

Politisches Engagement in der Migrationsgesellschaft

 

Wahlen sind eine niedrigschwellige Möglichkeit politischer Teilhabe. Gefragt ist insgesamt ein stärkeres Engagement der Einzelnen, sich über zivilgesellschaftliche Organisationen in gesellschaftliche Debatten einzumischen. Wie stark beteiligen sich Menschen mit Migrationsgeschichte überhaupt? Wo können sie sich einbringen? Wie wird verhindert, dass aus einer Partizipationslücke eine dauerhafte Repräsentationslücke wird?

Es diskutieren mit Harald Asel:

Die Veranstaltung ist eine Zusammenarbeit von Inforadio und der Berliner Landeszentrale für politische Bildung.